Die deutschen Hockey-Männer haben einen versöhnlichen Abschluss in der Pro League verpasst.

Die amtierenden Welt- und Europameister verloren am Sonntag in Berlin gegen Spanien deutlich mit 2:5. Im Hinspiel am Donnerstag hatten sie noch im Penalty-Shootout triumphiert. Das DHB-Team schließt das Turnier damit auf Tabellenplatz sechs ab.

Pro-League: Spanien nutzt deutsche Schwäche

„Wahrscheinlich waren die ersten 27 Minuten die besten in dieser Pro-League-Phase. Und dann hatten wir drei schlechte Minuten“, sagte Bundestrainer André Hennig in der Halbzeit bei MagentaTV: „Wir verteidigen so, wie wir eigentlich nicht verteidigen wollen. Das bringt die Effizienz von Spanien zum Tragen.“

Nachdem Malte Hellwig in der starken deutschen Anfangsphase den frühen Führungstreffer (8.) erzielt hatte, gelang es Inaky Zaldua (28.) und Pepe Cunill (30.) noch vor der Halbzeit, das Spiel zu drehen. José Basterra (34./42.) und Cunill (57.) erhöhten nach Wiederanpfiff für Spanien, Jakob Brilla verkürzte kurz vor Schluss (58.) auf den Endstand von 2:5.

Deutschlands Saison verläuft mit einer Pro-League-Bilanz von acht Siegen (davon drei nach Shootout) gegenüber acht Niederlagen nicht wie gewünscht. Turniersieger Belgien hingegen qualifizierte sich direkt für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Der Saisonhöhepunkt, die Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden (ab 15. August), steht erst noch bevor.