Einen größeren Unterschied kann es bei einer WM kaum geben. Mit Kap Verde fordert einer der größten Außenseiter den Titelverteidiger Argentinien zum Duell im Sechzehntelfinale in der Nacht von Freitag auf Samstag (ab 0 Uhr im LIVETICKER).

Die Südamerikaner, die ihre Gruppe souverän mit drei Siegen beendeten, dürften aber gewarnt sein. Immerhin trotzte Kap Verde dem Europameister Spanien ein 0:0 ab. Mit nur drei Punkten wurde der Inselstaat, der westlich von Afrika liegt, Zweiter in Gruppe H.

Lionel Messi steht in der Startelf
Lionel Messi steht in der StartelfLionel Messi steht in der Startelf© IMAGO/NurPhoto

WM heute nicht live im Free-TV: So können Argentinien – Kap Verde verfolgen

Bei Argentinien kehrt Lionel Messi in die Startelf zurück. Neben ihm stürmt Lautaro Martínez von Inter Mailand. Auch Thiago Almada darf von Beginn an ran.

Argentinien – Kap Verde, die offiziellen Aufstellungen:

Argentinien: Martinez – Molina, Romero, Martinez, Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada – Messi, Martínez

Kap Verde: Vozinha – Moreira, Lopes, Borges, Lopes Cabral – Pina – Mendes, Duarte, Duarte, Cabral – Da Costa

Voller Vorfreude zeigte sich Vozinha, der Torwart von Kap Verde. Gegen Lionel Messi, den für ihn „besten Spieler aller Zeiten“, würde er schon sehr gerne einmal spielen, gab Vozinha zu – und grinste: „Wer weiß, vielleicht würde ich sogar sein Trikot bekommen.“

„Vielleicht“, sagte der Torhüter, der dank seiner Gala gegen Spanien weltbekannt geworden war, hätten „viele von euch gedacht, dass kapverdische Spieler nicht gut genug sind“. Kap Verde sei „klein“, ergänzte er nach dem historischen Einzug in die K.o.-Runde, „aber wir haben große Herzen, und wir sind Kämpfer“.

Alles andere als ein Sieg der Albiceleste käme den größten Sensationen der Turniergeschichte nahe. Und doch sei es „sinnlos, zu behaupten, sie seien kein schwerer Gegner. Das wäre eine Lüge“, warnte Lionel Scaloni vor seinem 100. Spiel als argentinischer Trainer. Kap Verde, bislang ungeschlagen, habe es „schon Spanien, einem Favoriten, schwer gemacht“.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)