Der Blick in Giesing geht langsam aber sicher wieder nach vorn. Nach dem beispiellosen Durcheinander rund um den Zwangsabstieg in die Regionalliga und dem damit einhergehenden massiven Kaderumbruch stellt der TSV 1860 München nun seine ersten Transfers vor.

Die neue Spielbetriebs-GmbH der „Sechzger“ verkündete am Donnerstag direkt sechs Neuzugänge für die kommende Saison. Die historische erste Unterschrift des neuen Vereinskonstrukts setzte Tunay Deniz.

Tunay Deniz spielt für 1860 München in der Regionalliga
Tunay Deniz spielt für 1860 München in der RegionalligaTunay Deniz spielt für 1860 München in der Regionalliga© IMAGO/Ulrich Wagner

1860 München: Neuer Kader nach Zwangsabstieg

Deniz wechselte bereits 2024 zu den Löwen, fehlte vergangene Saison allerdings seit November verletzt. Der erste Neuzugang ist also ein bekanntes Gesicht.

Der 32-Jährige war der erste Dominostein an einem ereignisreichen Transfertag für die Münchner Löwen. Nachfolgend wurde auch die Verpflichtung von Julian Bell (Chemie Leipzig) bekannt gegeben. Der Außenverteidiger hatte bereits in der Jugend für 1860 gespielt.

Darüber hinaus verkündete Geschäftsführer Thomas Probst, dass Benedikt Hoppe, Cristian Leone, Brahim Moumou und Raphael Wach der Mannschaft erhalten bleiben werden. Mit insgesamt sechs „Neuzugängen“ an einem Tag nimmt der Regionalliga-Kader also langsam Formen an.

Ismaik-Chaos: TSV kündigte Koperationsvertrag

Doch auch auf der Abgangsseite gibt es Bewegung. Thomas Dähne verlässt den Verein in Richtung zweite Liga und schließt sich Bundesliga-Absteiger Heidenheim an. Patrick Hobsch wechselt zusammen mit David Philipp zu Jahn Regensburg und Mittelfeld-Talent Xaver Kiefersauer unterschrieb beim 1. FC Nürnberg.

Nach dem Zerwürfnis mit Investor Hasan Ismaik kündigte der eingetragene Verein TSV 1860 München den Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen HAM International Limited auf.

Das Spielrecht der Löwen ging damit auf den e.V. über, der sich seinen Kader nun also neu zusammenbasteln muss. Im Hinblick auf das erste Saisonspiel am 01. August gegen den 1. FC Schweinfurt drängt an der Grünwalder Straße allmählich die Zeit.