Am vergangenen Sonntag verlor der spanische Erstligist Deportivo Alavés sein Testspiel gegen den spanischen Zweitligist Burgos CF mit 1:2. In der 81. Minute erzielte Neuzugang Giuliano Simeone, dessen Vater seit 2011 Cheftrainer bei Atlético Madrid ist, den 1:2 Anschlusstreffer für die Basken. Doch dass es nach seinem Tor so schlimm werden könnte, hätte vermutlich keiner erwartet.

In der 86. Minute dribbelte der 20-Jährige die rechte Außenlinie entlang, als Burgos-Verteidiger José Matos den Stürmer auf Höhe der Mittellinie von hinten in die Beine grätschte. Aufgrund der großen Schmerzen brach er zusammen und hielt sich das linke Bein, allerdings stand sein Fuß in einem unnatürlichen Winkel in der Luft.

Simeone‘s Mitspieler, die teilweise sichtbar geschockt die Hände über dem Kopf zusammenschlugen, riefen sofort die Sanitäter, die mit dem Krankenwagen über das Spielfeld zu dem am Boden liegenden Stürmer fuhren.

Unter Applaus verließ der Krankenwagen das Stadion und brachte den 20-Jährigen in ein Krankenhaus. Für das begangene Foul erhielt Matos nur Gelb, später soll er jedoch weinend das Spielfeld verlassen haben.

Beinbruch bei Simeone?

Wie schwer die Atlético-Leihgabe Simeone verletzt ist, war zunächst nicht bekannt. Allerdings schrieb Deportivo Alavés auf Twitter, dass es sich möglicherweise um einen Wadenbeinbruch handle.

Laut football-espana wird der Stürmer, der vor seiner Leihe seinen Vertrag bei Atlético bis 2028 verlängerte, einen „großen Teil“ der Saison verpassen.