Der junge deutsche Golfer Tiger Christensen hat bei der Open Championship einen echten Fehlstart hingelegt. Der 22-Jährige blieb am Donnerstag mit einer 75 fünf Schläge über Par und droht damit am Cut nach der zweiten Runde zu scheitern.
Im Royal Birkdale Golf Club nahe Liverpool sortierte sich Christensen weit hinten im Feld ein, die Führung hatte zu diesem Zeitpunkt überraschend der Amerikaner Jackson Suber inne.
Der 26-Jährige spielte eine 65 und lag damit allein an der Spitze, einige Golfer waren zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Grün. Dazu zählte auch der deutsche Amateur Tim Wiedemeyer (21). Der Weltranglistenerste Scottie Scheffler, Vorjahressieger beim ältesten Golfturnier der Welt, gehört mit einer 68 zur großen Verfolgergruppe.
Christensen erlebt Start zum Vergessen
Für Suber ist es die erste Teilnahme am mit 17 Millionen Dollar dotierten Major in Großbritannien, für Christensen gilt das nicht. Der Sohn des Musikproduzenten Alex Christensen war bereits 2023 dabei, im Alter von 19 Jahren und damals noch als Amateur. Seit Ende 2024 ist er Profi und peilt eigentlich ein stärkeres Ergebnis als damals an: Vor drei Jahren hatte er den Cut mit einem Gesamtergebnis von +9 verpasst.
Am Donnerstag geriet der Auftakt denkbar schlecht. Gleich am ersten Loch spielte Christensen ein Doppel-Bogey, ein weiterer folgte an Loch 14. Dazu kamen Bogeys an den Löchern 8, 10, 11 und 15 – ein noch deutlich schlechteres Ergebnis verhinderte der Hamburger durch späte Birdies auf der 16 und der 17.