Für Lewis Hamilton läuft es in der aktuellen Formel-1-Saison nicht rund. Mit den vordersten Plätzen hat der Mercedes-Pilot meist nichts zu tun, zu stark ist die Konkurrenz von Red Bull.
„Momentan ist es einfach unmöglich, die Red Bull zu schlagen, außer sie kommen nicht ins Ziel. Sie sind acht Zehntel bis eine Sekunde schneller pro Runde als alle anderen“, erklärte Hamilton am Rande des Belgien-GP dem Sender Sporza.
Resigniert ergänzte der 38-Jährige: „Es ist, wie es ist. Man kann nichts daran machen. Möchte ich so schnell sein wie sie? Natürlich. Würde ich gerne ein Auto haben, dass so schnell ist wie sie? Natürlich.“
Anschließend ließ er sich zu einer Spitze gegen Red-Bull-Rivale Sergio Pérez hinreißen: „Wenn ich in Sergios Auto wäre, dann würde Max (Verstappen, Anm. d. Red.) nicht so eine gute Zeit haben, wie er jetzt hat. Aber so ist es nun mal nicht“, sagte Hamilton.
Damit implizierte der Brite, dass er sich für einen besseren Fahrer als den Mexikaner hält – was aber wohl viele so sehen dürften. Sogar Red-Bull-Motorsportchefberater Helmut Marko sagte jüngst, dass wohl nur Hamilton und Fernando Alonso näher an Verstappen dran wären als Pérez.
Formel 1: Hamilton und Pérez kollidieren in Spa
Im Sprint-Rennen in Spa war es zu einem Vorfall zwischen Hamilton und Pérez gekommen. Der Mercedes-Star kassierte nach einer Kollision mit Pérez eine 5-Sekunden-Strafe. Der Brite fiel von Platz vier auf Rang sieben zurück, der Mexikaner musste das Rennen nach dem Crash sogar vorzeitig beenden.
Pérez hat in dieser Saison oft größere Probleme, mit seinem Teamkollegen Max Verstappen mitzuhalten. Nach mehreren durchwachsenen Leistungen wurde zwischenzeitlich sogar über die Zukunft des 33-Jährigen spekuliert.
Doch in Spa steigerte sich der Mexikaner wieder, auch wenn er gegen seinen Teamkollegen komplett chancenlos im Rennen war. Verstappen kommt als Führender in der Fahrerwertung auch bereits auf 314 Punkte, Pérez hat bisher nur 189 Zähler eingefahren.