Die deutsche Medaillenjagd bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2023 in Planica geht weiter.

Im Mixed-Team von der Normalschanze lief das deutsche Team um Nathalie Armbruster, Jenny Nowak, Vinzenz Geiger und Julian Schmid zu Silber. Lediglich Norwegen war an diesem Tag zu stark. 44 Sekunden fehlten am Ende auf die Skandinavier. Auf Rang drei landete Österreich.

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Bundestrainer Herrmann Weinbuch nach dem Rennen im ZDF. „Auf der Schanze sind wir nicht optimal gesprungen. Alle vier haben gute Sprünge gehabt, aber keine Bomben-Sprünge, dementsprechend hatten wir keine Chance gegen Norwegen.“

Auch Geiger zeigte sich stolz ob der Teamleistung: „Das war eine gelungene Premiere und hat richtig Spaß gemacht. Das Silber zählt sehr viel für mich. Bei der Premiere dabei zu sein und gleich eine Silbermedaille zu gewinnen, das hat schon einen großen Stellenwert.“

Nur Norwegen unschlagbar

Das deutsche Quartett, das nach dem Springen 25 Sekunden Rückstand auf Norwegen hatte, ging auf Rang drei in die Loipe. Gleich zum Auftakt kassierte Geiger die Japaner und brachte das deutsche Team auf Rang zwei.

„Unser Ziel war die Silbermedaille. Wir haben das in der Loipe taktisch hervorragend gemacht“, fasste Weinbuch den starken Auftritt seines Teams zusammen. „Es ist überragend, wie er angeht“, lobte Bundestrainer Hermann Weinbuch seinen Startläufer noch während des Rennens im ZDF.

Während die favorisierten Skandinavier ihren Vorsprung in der 15-km-Staffel jedoch kontinuierlich ausbauen konnten, verteidigte das deutsche Quartett den zweiten Platz konsequent.

Jenny Nowak zeigte sich überglücklich im Nachgang: „Es hat mega Spaß gemacht. Gerade, nachdem es im Einzel nicht so lief, bin ich sehr froh, dass ich das Vertrauen bekommen habe.“

Und sie zahlte das Zutrauen zurück: Das Trio nach Geiger brachte den Vorsprung auf Rang drei souverän ins Ziel. Es ist insgesamt die sechste Medaille für das deutsche Team bei dieser Weltmeisterschaft.

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Mit SID