Der spanische Weltmeister Rodri hat sich offensichtlich für einen Wechsel von Manchester City zum FC Barcelona entschieden. Aber wäre er nicht auch für den FC Bayern eine gute Option gewesen?

Der Real-Insider Miguel Gutierrez gab im Gespräch mit SPORT1 eine eindeutige Einschätzung ab: „Natürlich würde er dem FC Bayern gut zu Gesicht stehen“, sagte der Experte für spanischen Fußball. Er verglich Rodri mit dessen Landsmann Javi Martínez, der damals in München „auch super funktioniert hat“.

Rodri steht bei Manchester City offenbar vor dem Absprung
Rodri steht bei Manchester City offenbar vor dem AbsprungRodri steht bei Manchester City offenbar vor dem Absprung© IMAGO/Action Plus

Die entscheidende Frage sei aber, „ob Bayern im Mittelfeld überhaupt was machen will“. Und natürlich spiele auch die Meinung des Spielers eine Rolle, der seine Zukunft wohl in „Barcelona verbringen wird“.

Warum Rodri für den FC Bayern kein Thema ist

Zwar gab es Gerüchte über ein angebliches Interesse der Bayern, nach Informationen von SPORT1 war an diesen allerdings nichts dran.

Ein Grund ist, dass sich die Münchner im defensiven Mittelfeld hervorragend aufgestellt sehen. Neben Joshua Kimmich soll Aleksandar Pavlovic weiter reifen und seine gute Entwicklung fortführen. Dahinter fungieren Tom Bischof und Bara Ndiaye als Backups.

In den vergangenen Tagen haben sich die Transfergerüchte um den Mittelfeldstrategen Rodri immer mehr verdichtet. Real Madrid, das schon seit Monaten um ihn buhlt, soll jetzt einen Korb kassiert haben, zugunsten des Erzrivalen. Gutierrez bezeichnete das als „Schlag ins Gesicht“ der Königlichen (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker).

Das Gehalt, das die Katalanen Rodri anbieten, soll sich auf circa 30 Millionen Euro jährlich belaufen. Eine Summe, die auch das Angebot der Königlichen übertrifft. Und die auch nicht ins Gehaltsgefüge beim FC Bayern passen würde.

Spanien-Experte: Rodris Barca-Transfer nicht in Gefahr

Momentan hakt es noch bei den Verhandlungen zwischen den Vereinen, weil das erste Angebot von Barcelona an Manchester City mit 45 Millionen Euro zu niedrig ausgefallen sein soll. Gutierrez bleibt dennoch guter Dinge, weil „das Verhältnis zwischen Barcelona und Manchester City recht eng ist“.

Der Geschäftsführer von Manchester City, Ferran Soriano, ist Katalane und pflegt gute Beziehungen zu Barca. Deshalb sehe Gutierrez „überhaupt kein Problem, dass man sich da einigt“.

Alina Heidenreich studierte Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Neben dem Studium absolvierte sie ein Praktikum in der Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks. Außerdem...