Der FC Bayern hat die Verpflichtung des senegalesischen Nationalspielers Bara Sapoko Ndiaye offiziell verkündet. Wie der deutsche Rekordmeister bekannt gab, unterschrieb der 18-Jährige einen Profivertrag über fünf Jahre bis 2031.
WM-Fahrer Ndiaye gehört dem Kader der Münchner schon länger an: Seit der Winterpause von den Gambinos Stars Africa ausgeliehen. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
FC Bayern verpflichtet Bara Sapoko Ndiaye fix
Zuletzt trainierte und spielte er auch in der Vorbereitung für Bayern, mit Erlaubnis seines Ex-Klubs. Nun sind die letzten Formalitäten des Transfers vollzogen und der Youngster ist offiziell Spieler des FCB.
Die Gambinos Stars Africa, eine Fußball-Akademie in Gambia, kooperieren seit 2023 mit Red&Gold Football, einem Joint Venture des FC Bayern mit dem Los Angeles Football Club. Ndiaye hat es als erster Spieler über diesen Ausbildungsweg zum Profivertrag beim FC Bayern geschafft.
Großes Lob von Freund für Ndiaye
„Bara ist ein toller Charakter, der sich in sehr kurzer Zeit in einer völlig neuen Umgebung beim FC Bayern zurechtgefunden und schnell eine hohe Akzeptanz im Team erarbeitet hat“, lobte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund.
„Bara lebt als zentraler Mittelfeldspieler von seiner Dynamik und Geschwindigkeit am Ball, ist spielintelligent und auch abseits des Platzes außergewöhnlich. Er spricht schon gut Deutsch und hat sich in kürzester Zeit in unser Team integriert“, berichtete der Bayern-Boss.
„Das ist heute ein sehr großer Tag für mich und meine ganze Familie“, freute sich Ndiaye: „Ich möchte beim FC Bayern jeden Tag von all diesen großartigen Spielern hier lernen und versuchen, der Mannschaft zu helfen. Für mich ging ein Traum in Erfüllung, ich bin sehr glücklich und möchte auch für andere junge Spieler wie meine Teamkollegen bei den Gambinos Stars ein Beispiel sein, dass man es zu einer der größten Mannschaften der Welt schaffen kann.“
Eberl verrät, wie Bayern mit Ndiaye plant
Sportvorstand Max Eberl erklärte außerdem noch, wie die Bayern mit Ndiaye planen. „Aus sportlicher Sicht und darüber hinaus passt Bara Ndiaye bestens zu unserer strategischen Kader-Ausrichtung. Wir wollen Athletik, Tempo und Spielintelligenz im Mittelfeld weiter stärken und gleichzeitig internationalen Talenten einen klaren Entwicklungspfad bieten.“
Man werde deshalb „seine nächsten Schritte sorgfältig planen – mit gezielten Einsatzzeiten, individueller Förderung und der Perspektive, sich bei unseren Profis dauerhaft zu etablieren.“ Eberl betont außerdem: Dieser Transfer unterstreicht, wie wir im internationalen Fußball tragfähige Netzwerke entwickeln.“
Über den FC Bayern zur WM
Ndiaye gab am 29. Spieltag der vergangenen Saison sein Bundesliga-Debüt und wurde gegen den FC St. Pauli eingewechselt. Es kamen drei weitere Einsätze hinzu, der längste beim turbulenten 4:3-Sieg gegen Mainz 05 (77 Minuten).
Aufgrund einer Kapselverletzung hatte er im März mehrere Wochen pausieren müssen. Mit seinen Leistungen verdiente er sich sogar einen Platz im WM-Kader Senegals. Im Sechzehntelfinale wurde er beim dramatischen Aus gegen Belgien in der Verlängerung eingewechselt.
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