„Vielleicht ist noch was drin“: Janina Hettich-Walz hat bei der Verfolgung im Weltcup von Otepää die besten Chancen der deutschen Biathletinnen auf eine Podestplatzierung.

Als Vierte hatte sie im Sprint überrascht, am Samstag (16 Uhr) könnte der erste Sprung aufs Treppchen seit ihrer Babypause folgen.

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Hettich-Walz liegt nur 24,6 Sekunden hinter der im Sprint siegreichen dreimaligen Olympiasiegerin Julia Simon. Damit ist sie klar vor den anderen DSV-Athletinnen positioniert.

Marlene Fichtner (0/+1:33,7 Minuten) wurde 23., Vanessa Voigt (0/+1:38,6), die alleine für das Stehendschießen über eine Minute benötigte, erreichte nur Rang 28.

Bei der Verfolgung wird die Starterliste anhand der Ergebnisse aus dem Sprint erstellt. Bei den Frauen wird über 10 km gelaufen. Geschossen wird zunächst zweimal im Liegen, dann zweimal im Stehen. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafrunde von 150 Metern.

Julia Tannheimer (3/+1:40,3), Julia Kink (3/+2:11,4) und Selina Grotian (3/+2:17,1) lagen alle noch deutlicher zurück. Zumindest behaupteten die deutschen Frauen aber ihren fünften Platz in der Nationenwertung vor Finnland und Tschechien. Dieser würde den wichtigen sechsten Startplatz in der kommenden Saison bedeuten.