Der FC Bayern München hat zuletzt bei Sacha Boey, Joao Palhinha und Bryan Zaragoza wiederholt seine Offenheit für Transfers betont. Trainer Vincent Kompany begrüßte diese Haltung.

„Es ist eine positive Sache, dass der Verein mit den Spielern klar kommuniziert. Ich als Spieler hätte das damals auch gewollt“, sagte der frühere Innenverteidiger auf einer Pressekonferenz in Südkorea im Rahmen der Summer Tour der Münchner.

Vincent Kompany (r.) klatscht mit Sacha Boey ab
Vincent Kompany (r.) klatscht mit Sacha Boey abVincent Kompany (r.) klatscht mit Sacha Boey ab© IMAGO/Laci Perenyi

Kompany lobt „klares Statement“ des FC Bayern

„Der Klub hat ein klares Statement abgegeben, da sind wir auf einer gemeinsamen Linie. Aber am Wichtigsten ist, dass wir sie weiterhin mit Respekt behandeln. Wir arbeiten mit ihnen daher selbstverständlich normal weiter“, betonte der Bayern-Coach.

Sportvorstand Max Eberl hatte im Rahmen der Asientour den Standpunkt des Klubs erneut verdeutlicht: „Die Spieler würden wir gerne abgeben, sie haben es bei uns sehr schwer, wenn sie bleiben würden.“ Es gebe „sehr viel Bewegung“ um das Trio, fügte Eberl noch an.

Bayern-Trio vor Absprung? „Sie wissen Bescheid“

„Vor einer Saison trifft man Entscheidungen – wenn man Entscheidungen trifft, muss man das klar kommunizieren. Das haben wir getan bei Sacha, bei Joao und bei Bryan. Was Max und Christoph (Freund) gesagt haben, wurde den Spielern persönlich mitgeteilt. Sie wissen Bescheid, das ist das Wichtigste“, betonte Kompany.

Bis zur Schließung des Transferfensters müsse man noch schauen, was passiert, fügte der Belgier hinzu: „Aber im Moment ist es mein Job, alle zu trainieren und das Team so gut wie möglich vorzubereiten auf die Saison.“

Boey steht noch bis 2028 unter Vertrag, selbiges gilt für Palhinha. Zaragoza ist noch bis 2029 an Bayern gebunden. Während Boey und Palhinha bei der Asienreise mit an Bord sind, setzt Zaragoza seine Rehamaßnahmen nach Verletzung in München fort.