Der Formel-1-Zirkus reist am Wochenende zu seinem zehnten Saisonrennen nach Belgien. Der Circuit de Spa-Francorchamps ist nicht nur die längste Strecke im diesjährigen Kalender, sondern gilt für die neue aktive Aerodynamik und die Antriebseinheiten der Formel 1 auch als eine der anspruchsvollsten.

Wer sichert sich auf der sogenannten „Ardennen-Achterbahn“ den Sieg? WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli gilt laut den aktuellen Quoten von Betano erneut als Favorit auf den Sieg beim Großen Preis von Belgien. Dabei kam der junge Italiener im Vorjahr in Belgien nur auf Rang 16 und schaffte es in den letzten drei Rennen auch lediglich einmal aufs Podium.

Für unseren Wett Tipp „Siegerfahrzeug Ferrari“ bietet uns Betano eine attraktive Quote von 2,65.

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Analyse der bisherigen Leistungen und Quoten

Spa wartet auf einer Länge von 7,004 Kilometern mit langen Geraden und großen Höhenunterschieden auf. Letztes Jahr legten die Fahrer etwa 70 Prozent der Rundenzeit unter Vollgas zurück, der Bremsanteil betrug gerade mal 13 Prozent. In diesem Jahr kann das neue Antriebssystem somit auf dieser Strecke nur wenig Energie zurück gewinnen. So besteht die Herausforderung darin, Energieeinsatz, Reifenbelastung und aerodynamische Stabilität in Einklang zu bringen.

Der Kampf um die WM-Krone verspricht in der Saison 2026 große Spannung. Die letzten vier Rennen wurden von vier verschiedenen Piloten gewonnen. Kimi Antonelli reist mit 25 Punkten Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell zum zehnten Rennen. Lewis Hamilton liegt weitere sieben Punkte dahinter. Alles läuft auf einen Zweikampf zwischen Mercedes und Ferrari hinaus.

Im Vorjahr gewann Oscar Piastri vor seinem McLaren-Teamkollegen Lando Norris den Großen Preis von Belgien. Dritter wurde Charles Leclerc für Ferrari. Starker Regen hatte den Start um fast 80 Minuten verzögert. Auch dieses Jahr könnten Regenschauer wieder eine Rolle spielen. Bei Buchmacher Betano sehen die Quoten zum Markt “Wer gewinnt den Großen Preis von Belgien 2026?” aktuell wie folgt aus:

Kimi Antonelli 2.42
George Russell 4,10
Lewis Hamilton 4,60
Charles Leclerc 6,60
Max Verstappen 13,5
Oscar Piastri 22,0
Lando Norris 70,0
Isack Hadjar 110,0

Mercedes 

Mercedes brachte in Silverstone eigentlich eine ordentliche Pace auf die Strecke. Trotzdem erlebte der deutsch-britische Rennstall ein weiteres frustrierendes Wochenende. Kimi Antonelli machte im Rennen konstant Zeit auf Charles Leclerc gut, beschädigte sein Auto aber beim Überfahren der Randsteine ​​am Kurvenausgang. Am Ende stand nur Platz 15 in der Statistik. George Russell war eigentlich der langsamere der beiden Mercedes-Fahrer, konnte mit Rang 2 jedoch wertvolle Punkte für die Konstrukteurs-Wertung sammeln. Sicher hat Mercedes auch in Spa eines der stärksten Fahrzeugpakete im Feld. Doch irgendwie ist bei den Silberpfeilen ein wenig der Wurm drin. Antonelli wurde in den letzten drei Rennen zweimal durch technische Probleme zurückgeworfen.

McLaren 

McLaren liegt in der Konstrukteurswertung aktuell lediglich auf Platz 3, 154 Punkte hinter Mercedes und wird seinen Titel in diesem Jahr wohl nicht verteidigen können. In Silverstone hatte das Team Upgrades eingeführt, die jedoch nicht die erwartete Verbesserung brachten. Lando Norris konnte beim Großen Preis von Großbritannien immerhin einen vierten Platz holen. Sein Teamkollege Oscar Piastri hatte früh seinen Frontflügel verloren und kam dann am Ende nur auf Rang 11 ins Ziel. Nun will man die zusätzliche Trainingszeit in Belgien nutzen, um das verbesserte Auto weiter kennenzulernen. McLarens bekannte Probleme mit Luftwiderstand und Getriebeübersetzung könnten durch die Streckenführung in Spa noch verstärkt werden. Zudem erhält Weltmeister Lando Norris beim Großen Preis von Belgien eine Startplatzstrafe und wird im Rennen am Sonntag nach dem erneuten Austausch der Leistungselektronik zehn Positionen nach hinten versetzt.

Ferrari

Ferrari wird in dieser Saison immer stärker. In Silverstone konnte Charles Leclerc den zweiten Saisonsieg für das Team einfahren. Das war der erste Erfolg für den Monegassen seit 2024. Schon bei Hamiltons jüngstem Sieg in Barcelona bewies die Scuderia, dass sie in diesem Jahr mit Mercedes mithalten kann. Vor allem zeigt der SF-26 eine bessere aerodynamische Effizienz, eine stärkere Batterieentfaltung und einen über die gesamte Renndistanz kontrollierten Reifenverschleiß. So gewannen die Italiener auf einer Strecke, die dem Team früher große Probleme bereitet hatte.

Red Bull 

Die Saison von Red Bull gleicht bisher einer wahren Achterbahnfahrt. Vor allem Max Verstappen hatte in Silverstone mit dem neuen „Macarena“-Heckflügel große Probleme. Im Qualifying verlor der Niederländer die Kontrolle. Und das Rennen von “Mad Max” endete in den Leitplanken. Verstappen liegt mit 76 Punkten gerade mal auf dem siebten Platz der WM-Fahrerwertung. Nach dem zweiten Aus in Folge aufgrund eines technischen Defekts will der vierfache Weltmeister nun zurückschlagen. Sein Teamkollege Isack Hadjar war beim vergangenen Grand Prix schon im Qualifying schneller gewesen und rettete den Großen Preis von Großbritannien mit dem fünften Platz noch einigermaßen für sein Team. In Spa haben die Bullen mit der hohen Höchstgeschwindigkeit des Wagens auf den Geraden sicher einen kleinen Vorteil.

Formel 1: Großer Preis von Belgien: Wett Tipps und Prognosen

Für unsere Formel 1: Großer Preis von Belgien Prognosen haben wir verschiedene Wett Tipps analysiert, die auf den aktuellen Daten und Formkurven basieren.

  • Siegerfahrzeug Ferrari (Quote 2,65 bei Betano): Bei unserem Haupttipp setzen wir auf den italienischen Rennstall. Denn einerseits liegt die Strecke in Spa beiden Fahrern. Leclerc feierte 2019 beim Großen Preis von Belgien seinen ersten Formel-1-Sieg. Zudem sicherte sich der Monegasse 2019, 2023 und 2024 die Pole-Position für den Großen Preis von Belgien. Sein Teamkollege Hamilton ist 2026 endlich im Ferrari angekommen. Der Brite fühlt sich auf der „Ardennen-Achterbahn“ wohl und konnte das Rennen schon fünfmal gewinnen. Spa ist grundsätzlich ein gutes Pflaster für Ferrari. Der SF-26 hat sich still und leise zu einem der komplettesten Autos in mittelschnellen und schnellen Kurven entwickelt. Hinzu kommen die vorhergesagten kühleren Bedingungen und der Abtrieb des Autos.
  • Verstappen kommt unter die Top 3 (Quote 2,52 bei Betano): Max Verstappen ist in Belgien auf Wiedergutmachung aus. Trotz aller Schwierigkeiten konnte der Niederländer in dieser Saison immer wieder aufs Podium fahren. In Kanada wurde er Dritter, in Spanien Vierter und in Österreich Zweiter. Spa-Francorchamps zählt traditionell zu Verstappens stärksten Rennstrecken. Er gewann den Großen Preis von Belgien in den Jahren 2021, 2022 und 2023. Die Strecke kommt seinem aggressiven Fahrstil entgegen. Auf einem Kurs, bei dem das fahrerische Können eine große Rolle spielt, ist Verstappen oft unwiderstehlich. Der Red-Bull-Motor ist trotz der allgemeinen Probleme weiterhin konkurrenzfähig.
  • Isack Hadjar kommt in die Top 6 (Quote 2,02 bei Betano): Und auch Verstappens Teamkollegen trauen wir einen weiteren Erfolg zu. Für viele Fans und Experten gilt Isack Hadjar jetzt schon als bester Red-Bull-Teamkollege von “Mad Max” seit Daniel Ricciardo. Wie erwähnt konnte Hadjar in Silverstone seinen Teamkollegen im Qualifying schlagen und belegte am Ende den fünften Platz. So hat die Nummer 2 der Bullen fünf Rennen in Folge unter den ersten Sechs in seiner Bilanz stehen. Wir trauen ihm die Fortsetzung dieser Serie zu. Bei einer problematischen Energieverteilung in Spa dürfte der Red-Bull-Verbrennungsmotor im Vorteil sein.
  • Pierre Gasly kommt in die Punkte (Quote 1,57 bei Betano): Last but not least werfen wir wie immer den Blick auf einen Fahrer, für den ein Platz unter den Top 10 schon ein Erfolg ist. Hier landen wir erneut bei Pierre Gasly. Der Alpine-Mercedes-Pilot beendete sechs seiner acht belgischen Grand Prix und sieben seiner neun Rennen in dieser Saison unter den ersten Zehn.

Wir sind etwas anderer Meinung als Betano und setzen nicht auf Antonelli oder das Team Mercedes. Der deutsch-britische Rennstall hat aktuell Probleme mit der Zuverlässigkeit. Auch werden in Spa traditionell nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch Ausdauer und Strategie belohnt.

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