Alexander Zverev hat kurz vor seinem Start beim ATP-Masters in Cincinnati erneut den eng getakteten Tenniskalender kritisiert. Der deutsche Olympiasieger sieht vor allem die Nordamerika-Tour vor den US Open als Problem und macht den engen Zeitplan auch für die zahlreichen Absagen prominenter Spieler verantwortlich.
„Wenn du als Topspieler alles spielst, dann verbringst du sieben Wochen in Nordamerika, das ist eine lange Zeit“, sagte Zverev vor dem Turnier in Cincinnati. Der gebürtige Hamburger betonte, dass sich deshalb viele Profis inzwischen gegen einen Start beim Masters in Kanada entscheiden würden.
„Ich denke, daher haben sich viele Stars auch dazu entschieden, seit einigen Jahren auf den Start in Kanada zu verzichten“, erklärte der 29-Jährige. Die Entwicklung bezeichnete er als „traurige Wahrheit“.
In diesem Jahr hatten unter anderem Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Novak Djokovic, Félix Auger-Aliassime und Alexander Bublik ihre Teilnahme am Masters in Montréal abgesagt. Für die Topspieler folgt in Nordamerika traditionell ein dichtes Programm mit den Masters-Turnieren in Kanada und Cincinnati, ehe wenige Wochen später die US Open in New York beginnen.
Zverev fordert Änderung bei Masters-Turnieren
Als Lösungsansatz bringt Zverev eine Rückkehr zum früheren Format ins Spiel. Nach seiner Vorstellung sollten die Masters-Turniere in Kanada und Cincinnati wieder jeweils innerhalb einer Woche ausgetragen werden.
Der Hamburger verspricht sich davon eine geringere Belastung für die Spitzenspieler und eine höhere Attraktivität der Veranstaltungen. Gerade unmittelbar vor einem Grand-Slam-Turnier wie den US Open spielt die Steuerung der körperlichen Belastung für viele Profis eine entscheidende Rolle.
Für Zverev beginnt das Turnier in Cincinnati mit einem Freilos. Nach den Absagen von Sinner und Alcaraz geht der Deutsche als Nummer eins der Setzliste in das Masters. In der zweiten Runde trifft er entweder auf den Briten Cameron Norrie oder den Kroaten Dino Prizmic.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.