Der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, David Lappartient, hat eine weitere Reduzierung der Teamgröße bei den Grand Tours ins Spiel gebracht.
In der französischen Tageszeitung Ouest-France deutete der Verbandschef an, dass bei künftigen Rundfahrten statt acht nur noch sieben Fahrer pro Mannschaft starten könnten – und damit auch bei der Tour de France.
„Das Interesse des Radsports verlangt vielleicht, kleinere Teams zu haben“, sagte Lappartient.
Die Tour de France war bereits 2018 umgestellt worden: Damals sank die Zahl der Fahrer pro Team von neun auf acht. Bei 22 Mannschaften verringerte sich das Feld dadurch von 198 auf 176 Profis. Weil eine 23. Mannschaft zugelassen wurde, vergrößerte sich das Peloton jedoch seit dem vergangenen Jahr wieder.
Tour de France: Regeländerung könnte Folgen für Pogacar haben
Eine konkrete Änderung stehe zwar nicht zeitnah bevor, doch Lappartient machte deutlich, dass er einen Vorschlag für eine mögliche Regeländerung bei zukünftigen Sitzungen zeitnah platzieren könnte.
Sein Kernargument: Mit kleineren Aufgeboten würden dominante und finanzstarke Teams wie UAE Team Emirates um den fünfmaligen Tour-Sieger Tadej Pogacar das Rennen über drei Wochen schwerer kontrollieren können.
„Je mehr Fahrer es gibt, desto mehr Kontrolle haben die starken Teams“, sagte Lappartient. Sollten die Teams in Zukunft aber verkleinert werden, könnte die Dominanz verloren geben, weil Top-Fahrer wie Pogacar eben weniger Helfer zur Verfügung hätten, um das Renn-Tempo zu kontrollieren.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.