Littler scheitert bei World Grand Prix in Runde eins

Littler kassiert Klatsche - und macht seinem Ärger Luft
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Littler kassiert Klatsche - und macht seinem Ärger Luft

Luke Littler scheitert beim World Grand Prix bereits in der ersten Runde. Zuvor scheidet mit Michael van Gerwen ein weiterer großer Name aus.

Was für eine dicke Überraschung beim World Grand Prix! Darts-Dominator Luke Littler scheiterte völlig überraschend bereits in der ersten Runde des Major-Turniers (täglich LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im Stream auf SPORT1.de) mit 1:2 an Luke Woodhouse. „Das ist eine riesengroße Sensation“, sagte SPORT1-Kommentator Basti Schwele, kurz bevor Woodhouse das Match beendete.

Littler hatte im gesamten Match mit Problemen auf die Doppel zu kämpfen. Die Nummer eins der Welt traf nur 37,5 Prozent seiner Versuche auf die Doppel und das, obwohl er mit der Besonderheit des Turniers – zum Start eines jeden Legs ein Doppel treffen zu müssen – eigentlich wenige Probleme hatte.

Für Luke Littler ist der World Grand Prix schon nach Runde eins vorbei
Für Luke Littler ist der World Grand Prix schon nach Runde eins vorbeiFür Luke Littler ist der World Grand Prix schon nach Runde eins vorbei© IMAGO/Every Second Media

Aber auch im Scoring hatte Littler ungewöhnliche Probleme. Am Ende des Matches stand er bei einem Average von nur 82,41. Auch deshalb reichte Woodhouse eine gute, aber keine überragende Leistung zum Sieg. Er spielte einen Average von 82,51 Punkten und traf 46,67 Prozent auf die Doppel.

Durch das Aus von Littler steht damit auch schon nach dem ersten Turniertag fest, dass es einen neuen Titelträger geben wird. Im vergangenen Jahr hatte Littler im Finale Luke Humphries mit 6:1 geschlagen und das Turnier zum ersten Mal gewonnen.

World Grand Prix: Auch van Gerwen scheitert in Runde eins

Die Niederlage des Titelverteidigers war nicht die einzige Überraschung am ersten Tag des Major-Turniers. Zuvor scheiterte auch schon Michael van Gerwen mit 1:2 gegen Ryan Joyce.

Der Niederländer zeigte sich gerade auf die Doppel katastrophal und traf im gesamten Match nur 19,23 Prozent seiner Versuche. So gab van Gerwen einige Legs noch ab, die eigentlich schon gewonnen schienen.

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Joyce zeigte sich dagegen eiskalt und nutzte so ziemlich jeden Fehler des Gegners (66,67 Prozent auf die Doppel). Das frühe Aus war der nächste Rückschlag für van Gerwen in einem bisher sehr schweren Jahr.

Ebenfalls in der ersten Runde scheiterte Niko Springer. Der einzige deutsche Vertreter im Turnier unterlag gegen Danny Noppert mit 1:2.