Deutschlands Slalomkanuten haben am dritten Wettkampftag der Weltmeisterschaften im US-amerikanischen Oklahoma City die erste Medaille eingefahren.
Im Team-Wettbewerb der Männer fuhren Lennard Tuchscherer, Timo Trummer und Sideris Tasiadis mit +2,42 Sekunden Rückstand auf die Spitze zu Bronze. Gold ging an Großbritannien, Frankreich sicherte sich Silber.
Kanu-WM: Deutsche Frauen gehen leer aus
Die deutschen Frauen gingen dagegen leer aus. Andrea Herzog, Nele Bayn und Lucie Krech belegten den siebten Rang. Gold gewann das US-Team. Bei der WM im Vorjahr in Australien hatten die Teilnehmenden des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) zwei Silbermedaillen geholt.
Die letzten Goldmedaillen hatte es 2022 bei der Heim-WM in Augsburg gegeben.
In Oklahoma City können die weltbesten Athletinnen und Athleten ihres Sports bis kommenden Samstag bereits etwas Olympia-Luft schnuppern: Auch 2028 sollen die Wettkämpfe dort stattfinden. Allerdings werden die Olympia-Rennen voraussichtlich nicht auf der WM-Strecke, sondern auf dem zweiten Kanal in Oklahoma City ausgetragen.