Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Krebshilfe wollen die Bevölkerung im Rahmen der Krebsprävention weiter animieren. Eine Intensivierung ihrer bundesweiten Initiative „Bewegung gegen Krebs“ verkündeten beide Organisationen am Dienstag, Ziel sei es weiterhin, „Menschen aller Altersgruppen einen niedrigschwelligen Zugang zu Bewegung zu ermöglichen – unabhängig von Leistungsstand oder Vorerfahrung“. In der Vorbeugung zahlreicher Krebsarten spielt Bewegung eine wichtige Rolle.

Bewegungslandkarte trifft Rezept für Bewegung

Zentrale Neuerung der Kooperation ist die stärkere Verzahnung des ärztlichen „Rezepts für Bewegung“ mit der Bewegungslandkarte, die als digitale Plattform über 126.000 Sport- und Bewegungsangebote verzeichnet. Patientinnen und Patienten sollen demnach „gezielt über Bewegung als wirksamen Bestandteil der Krebsprävention informiert“ werden, heißt es in der Mitteilung, „und von der medizinischen Empfehlung direkt zu qualitätsgesicherten Sport- und Bewegungsangeboten in ihrer Nähe geführt“ werden.

Man freue sich sehr, „dass wir dabei helfen können, diese Plattform weiter auszubauen, zu verbessern und in der Bevölkerung noch bekannter zu machen“, erklärte Krebshilfe-Vorstand Gerd Nettekoven. „Der alarmierende Bewegungsmangel in Deutschland erfordert entschlossenes und koordiniertes Handeln von Politik, Gesundheitswesen, Wissenschaft und organisiertem Sport“, sagte Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung beim DOSB.