Fußball-Weltstar Cristiano Ronaldo steht schon wieder nicht im Spieltagskader des saudi-arabischen Klubs Al-Nassr und verpasst damit auch das zweite Spiel in Folge.

Jüngst hatte sich der Portugiese einen Rüffel durch die saudi-arabische Pro League eingehandelt. „Kein Einzelner, wie bedeutend er auch sein mag“, dürfe sich in seinen Entscheidungen über seinen Verein erheben, sagte ein Sprecher der Liga dem britischen Rundfunk BBC.

Cristiano Ronaldo steht nicht im Kader
Cristiano Ronaldo steht nicht im KaderCristiano Ronaldo steht nicht im Kader

Saudi Pro League: Ronaldo „streikt“

Der Hintergrund: Ronaldo war schon am Montag nicht in den Kader von Al-Nassr für das Spiel bei Al-Riyadh (1:0) berufen worden. Laut der portugiesischen Zeitung A Bola hatte er sich geweigert, zu spielen, da er mit der Führung des Vereins durch den saudischen Staatsfonds PIF unzufrieden sei. Von einem „Streik“ war die Rede.

Der 41-Jährige habe sich „seit seiner Ankunft bei Al-Nassr voll und ganz eingebracht und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt“, bekannte der Ligasprecher und führte zugunsten des Topverdieners an: „Wie jeder Spitzensportler will er gewinnen.“

Auch die Fans von Al-Nassr schlugen sich solidarisch auf die Seite des Weltstars. In der siebten Minute des Spitzenspiels gegen Al-Ittihad hielten die Fans am Freitag zahlreiche Plakate mit Ronaldos Rückennummer „7″ hoch.

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Ronaldo reagiert in den Sozialen Medien

Hauptgrund der Unzufriedenheit des Stürmerstars soll der Wechsel von Ronaldos früherem Teamkollegen bei Real Madrid, Karim Benzema, von Al‑Ittihad zu Spitzenreiter Al-Hilal sein. Der Franzose erzielte bei seinem Debüt für den Tabellenführer am Donnerstag bei Al-Okhdood gleich einen Dreierpack.

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Al-Nassr und Rekordmeister Al-Hilal werden beide vom saudischen Staatsfonds kontrolliert, der auch Newcastle United in der englischen Premier League finanziell unterstützt.

Ronaldo hatte auf die Streik-Berichte in den Sozialen Medien mit einem Bild reagiert, das ihn zurück im Training zeigt. Er kommentierte es mit zwei Herzen in den Vereinsfarben Gelb und Blau. Dennoch fehlte er am Freitag im Kader.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)