Der nach wie vor massiv in der Kritik stehende FIFA-Präsident Gianni Infantino darf weiter auf Rückhalt aus Afrika zählen.
Das Exekutivkomitee des Kontinentalverbandes CAF „bekräftigte“ am Donnerstagabend „einstimmig seine Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino und dankte ihm für seine über Jahre hinweg geleistete, unermüdliche Unterstützung des afrikanischen Fußballs“.
CAF begrüßt FIFA-Statement
Man begrüße und billige zudem „die gemeinsame Mitteilung von FIFA-Präsident Gianni Infantino und Generalsekretär Mattias Grafström“ vom Mittwochabend.
Die FIFA-Führung hatte am Mittwoch nach einer Krisensitzung ihrer Spitzenfunktionäre in Marokko „Fehler“ eingeräumt und für das inzwischen aufgegebene Vorhaben um Entschuldigung gebeten.
Zugleich sprach sie Infantino ihre „volle Unterstützung“ aus und verwies darauf, dass er als einziger von den 211 Mitgliedsverbänden gewählter Verantwortlicher an der Spitze des Weltverbandes stehe.
UEFA droht weiter mit WM-Boykott
Mit ihren 54 Mitgliedern bildet die CAF innerhalb der FIFA einen großen Stimmenblock.
Infantino, der bislang der einzige erklärte Kandidat für die Wiederwahl im März 2027 ist, steht seit der überraschenden Vorstellung des inzwischen zurückgezogenen Investorenplans in der vergangenen Woche massiv in der Kritik.
Am Donnerstag hielt die Europäische Fußball-Union UEFA den Druck auf Infantino aufrecht. Trotz des Rückzugs der FIFA-Pläne für eine Öffnung gegenüber externen Investoren hält die UEFA an ihrem Boykott der Wettbewerbe des Weltverbandes fest.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)