Wirbel beim FC Barcelona!
Wie El Periodico berichtet, hat die Polizei eine E-Mail von Roman Gomez Ponti, ehemals Chef der juristischen Abteilung, aus dem März 2020 entdeckt. Darin soll er vorgeschlagen haben, dass der Verein die Vertragsdaten von Lionel Messi veröffentlichen sollte.
Zudem schreibt die katalanische Zeitung, dass auch private Telefonnachrichten aus einem Gruppenchat, dem ehemalige Führungskräfte des Klubs angehörten, gefunden wurden, in denen Messi als „Kanalratte“ und „hormonbehandelter Zwerg“ bezeichnet wurde.
Gomez Ponti beleidigt Messi gleich doppelt
Nach Angaben von El Periodico sollen sowohl Ex-Präsident Josep Bartomeu als auch Ex-Vorstandschef Oscar Grau von Gomez Ponti in den Verteiler gesetzt worden sein.
In dieser Nachricht, die mittlerweile von verschiedenen spanischen Medien wiedergegeben wurde, heißt es: „Barto, man kann einfach nicht so nett zu dieser Kanalratte sein.“
Gomez Ponti polterte im weiteren Verlauf über „die Ansammlung von Erpressungen und Unverschämtheiten, die der Verein und alle, die für ihn arbeiten, von diesem mit Hormonen vollgepumpten Zwerg erleiden müssen, obwohl er Barça sein Leben verdankt.“
Es sei auch „keine schlechte Idee, die millionenschweren Verträge der ersten Mannschaft zu veröffentlichen, damit das Volk sie öffentlich ablehnen kann“, ergänzte er.
Messi wurde von Barcelona mit Geld überschüttet
Im Januar 2021 legte schließlich die spanische Zeitung El Mundo alle Details zu Messis damaligen Vertrag offen.
Laut dem Bericht – der mit geschwärzten Abdrücken des Dokuments belegt war – soll es sich um den größten Deal der Sportgeschichte gehandelt haben. Mit dem Kontrakt aus dem Jahr 2017 hätte der Argentinier insgesamt über 555 Millionen Euro einstreichen können. 555.237.619 Millionen Euro, um genau zu sein.
Die Polizei ermittelt nun, ob der Verfasser und die Empfänger der entdeckten E-Mail möglicherweise gegen Geheimhaltungsvorschriften verstoßen haben.