Ist das nicht … Nick Woltemade? So mancher Beobachter des Trainings von Werder Bremen dürfte sich am Donnerstag verwundert die Augen gerieben haben. Aber ja, das war wirklich der deutsche Fußball-Nationalspieler, der da am Osterdeich übte. Eine mögliche Rückkehr des 24-Jährigen zu seinem ersten Profiverein ist aber selbstredend kein Thema.
Woltemade nutzt seinen WM-Urlaub vielmehr zu einem Besuch in seiner Heimatstadt – und hält sich dort beim SV Werder fit. Allerdings nicht bei den Bundesliga-Profis, sondern auf einem Nebenplatz mit den Co-Trainern der U19, wie die Deichstube berichtete. Werder und Woltemade zeigten Fotos der Einheit im Netz.
Schwarzes Stirnband, schwarzes Shirt, schwarze DFB-Trainingshose, dazu einige Halskettchen und ein breites Lächeln – Woltemade zeigte sich in bester Laune. „Zuhause ist es doch am schönsten“, schrieb der Klub dazu und verriet: Woltemade werde „ein paar Tage“ mittrainieren: „Schön, dass du da bist!“
Bei der WM gehörte der England-Legionär von Newcastle United zu den Pechvögeln. In der WM-Qualifikation noch der Held, hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Endrunde kaum mehr Verwendung für ihn. Erst im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (3:4 i.E.) kam er von der Bank – und verschoss einen der deutschen Elfmeter, die das nächste Turnierdesaster besiegelten.