+++ Top-Thema: Zweitliga-Juwel kostet wohl 98 Millionen +++
Tottenham Hotspur ist auf der Suche nach einem neuen Lenker für die Zentrale offenbar fündig geworden und greift dafür tief in den Geldbeutel. Laut übereinstimmenden Medienberichten haben die Spurs das Rennen um Mateus Fernandes von Premier-League-Absteiger West Ham United gewonnen.
Wie The Athletic vermeldet, fließen im Gegenzug 98 Millionen Euro an den englischen Zweitligisten. Mit dieser Ablöse sollen die Spurs Manchester United ausgestochen haben. Für die Red Devils soll neben der Ablöse auch das geforderte Gehalt zu viel gewesen sein.
Der 21 Jahre alte Fernandes kommt ursprünglich aus Portugal und war erst vergangenen Sommer von Southampton zu den Hammers gewechselt. Damit ist er in beiden seiner ersten zwei Saisons in der Premier League abgestiegen.
In den vergangenen zwei Spielzeiten kam Fernandes auf 72 Einsätze in der Premier League und konnte fünf Tore und acht Vorlagen beisteuern. Sein Ausbildungsverein ist Sporting Lissabon.
Für die portugiesische Nationalmannschaft kam er lediglich auf einen Einsatz, bei seinem Debüt im April. Für den Kader der Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko wurde er allerdings nicht berücksichtigt.
+++ Lewandowski-Klub wohl fix +++
Die Zukunft von Robert Lewandowski ist offenbar geklärt. Laut übereinstimmenden Medienberichten wechselt der 37-Jährige ablösefrei in die MLS zu Chicago Fire. Bei der Franchise, für die früher auch Bastian Schweinsteiger auflief, soll der Pole laut Sky in den kommenden 24 Stunden einen Zweijahresvertrag unterschreiben.
Lewandowski steht noch bis Ende Juni beim FC Barcelona unter Vertrag, danach soll dann das Abenteuer in den USA beginnen. Vor vier Jahren hatten die Katalanen für den Stürmer noch 45 Millionen Euro Ablöse an den FC Bayern München gezahlt.
In LaLiga holte der 167-malige Nationalspieler Polens drei Meisterschaften und einen Pokalsieg. Dazu überzeugte er mit 120 Toren in 193 Einsätzen für die Blaugrana. Verlängert wurde sein Vertrag jedoch nicht, sodass es in den kommenden Tagen zum Abschied Lewandowskis kommt.
Der Pole würde damit in einer Liga mit Thomas Müller und Lionel Messi spielen. Tatsächlich trifft Chicago Fire bereits am 16. Juli auf Müllers Team Vancouver Whitecaps – am 22. Juli geht es gegen Messis Inter Miami.
+++ KSC-Profi vor Eintracht-Wechsel +++
Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Verpflichtung von KSC-Juwel Louey Ben Farhat. Nach SPORT1-Informationen hat die Eintracht sogar ein erstes Angebot für den Spieler des Karlsruher SC abgegeben.
Dieses Angebot belief sich auf um die sieben Millionen Euro, was der Zweitligist jedoch abgelehnt hat. Der Zweitligist möchte mindestens zehn Millionen Euro für den 19-Jährigen haben.
SPORT1 kann bestätigen, dass sich die Eintracht mit dem Spieler, der in Karlsruhe noch bis 2029 unter Vertrag steht, grundsätzlich einig ist. Sky hatte zuerst darüber berichtet.
Die SGE will Farhat verpflichten – aber nicht um jeden Preis. In Frankfurt soll der Mittelfeldspieler als Kaderergänzungsspieler an die Profis herangeführt werden.
+++ Hat Diomande doch Wechselabsichten? +++
Kommt es doch schon in diesem Sommer zum Abschied von Leipzig-Star Yan Diomande? Der Außenstürmer zog nach dem 2:0-Erfolg der Elfenbeinküste gegen Cuaracao sein Bekenntnis zu seinem derzeitigen Arbeitgeber zurück.
Diomande wurde in der Mixed Zone auf seine Zukunft angesprochen, ließ sich dabei aber alle Türen offen. „Das weiß ich nicht. Ich denke nicht über meine Zukunft nach der Weltmeisterschaft nach. Ich versuche, meine ganze Energie auf die Weltmeisterschaft zu konzentrieren und abzuwarten, was danach passiert, aber dazu kann ich nichts sagen“, schilderte der 19-Jährige.
In Leipzig wird man diese Worte mit nicht all zu großer Freude vernommen haben. Immerhin hatte Diomande noch im Mai beteuert, mindestens für ein weiteres Jahr bei den Sachsen spielen zu wollen.
Das Interesse internationaler Top-Klubs wird allerdings immer größer. Die heißeste Spur führt aktuell zu Paris Saint-Germain. Zahlreiche Premier-League-Klubs wie der FC Chelsea und der FC Liverpool gelten ebenfalls als Optionen. Gleiches gilt für Real Madrid.
Die Bayern sollen den noch bis 2030 an Leipzig gebundenen Ivorer zwar spannend finden, jedoch dürfte dieser zu teuer sein. Ein Deal wird wohl nicht unter 100 Millionen Euro stattfinden, zumal Diomande keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag hat.
+++ 150 Millionen Euro für Tuchel-Star? +++
Elliot Anderson könnte der teuerste Transfer in der Geschichte der Premier League werden. Manchester City soll sich mit seinem aktuellen Arbeitgeber Nottingham Forest laut übereinstimmenden Medienberichten bereits weitgehend geeinigt haben.
Noch herrscht aber Uneinigkeit über die genauen Ablösemodalitäten. Inklusive aller Bonuszahlungen steht eine Summe zwischen 140 und 150 Millionen Euro im Raum.
Zuvor hatten die Skyblues wohl bereits ein mündliches Angebot in Höhe von rund 122 Millionen Euro für den Nottingham-Star abgegeben. Doch damit stellte sich Forest noch nicht zufrieden.
Wie The Athletic berichtet, soll der 23-Jährige die Erlaubnis haben, sich am Freitag in New York dem Medizincheck zu unterziehen. Der Mittelfeldspieler befindet sich derzeit im Kader der englischen Nationalmannschaft von Trainer Thomas Tuchel, die am Samstag im MetLife Stadium in New York ihr letztes WM-Gruppenspiel gegen Panama bestreiten wird (23 Uhr im LIVETICKER).
Sollte wirklich diese Geldsumme fließen, würde der Klub aus Manchester auch den vom FC Liverpool im Vorjahr aufgestellten Transferrekord in England brechen. Für den schwedischen Nationalspieler Alexander Isak zahlten die Reds am Ende des vergangenen Transfersommers 145 Millionen Euro an den Ligarivalen Newcastle United.
+++ Guerreiro zu Bayer? +++
Bleibt Raphael Guerreiro nach seinem Abschied vom FC Bayern in der Bundesliga? Wie die Bild berichtet, soll der Linksverteidiger Kandidat bei Bayer Leverkusen sein. Die Werkself beschäftigt sich mit einem Ersatz für Alejandro Grimaldo, dessen Wechsel zu Atlético Madrid laut übereinstimmenden Berichten feststehen soll.
Guerreiros Vertrag in München läuft in der kommenden Woche aus. Danach wäre der 32-Jährige, der 2023 von Borussia Dortmund zum deutschen Rekordmeister gewechselt war, ablösefrei zu haben. Festgelegt haben sich die Leverkusen-Bosse um Sportchef Simon Rolfes allerdings wohl noch nicht. Man befände sich in einem Prozess der Abwägung.
Wunschkandidat von Neu-Trainer Carles Martínez soll Arsène Kouassi vom FC Lorient sein, der in puncto Schnelligkeit besticht, jedoch wohl rund 20 Millionen Euro Ablöse kosten würde. Zudem ist Kouassi Nationalmannschaftskollege von Edmond Tapsoba (Burkina Faso), seinem möglichen Nebenmann in der Abwehrkette.
Neben der Linksverteidiger-Position sucht Bayer auch noch auf der anderen Abwehrseite. Insgesamt sei es das Ziel, dass für mindestens eine der beiden Seiten ein Spieler mit Führungsqualität verpflichtet werden soll. Man sei intern der Meinung, dass dem Kader mental starke Spieler fehlen.
Dementsprechend bräuchte es dann für die rechte Seite einen Verteidiger, der vorangehen kann. Die Boulevardzeitung nennt in diesem Kontext den Ex-Stuttgarter Konstantinos Mavropanos von Premier-League-Absteiger West Ham als Kandidaten. Eine Alternative für ihn soll Sergino Dest von der PSV Eindhoven sein.
+++ Fällt Goretzka-Dominostein? +++
Der Vertrag von Leon Goretzka beim FC Bayern läuft Ende Juni aus. Wo es für den Mittelfeldspieler, der derzeit mit dem DFB-Team bei der WM weilt, danach weitergeht, ist weiter offen. Neben europäischen Topklubs wie Juventus Turin und Atlético Madrid wurde jüngst auch MLS-Team Chicago Fire Interesse am 31-Jährigen nachgesagt. Nun scheint sich die Spur nach Italien zu konkretisieren.
Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, gilt der Deutsche als Wunschkandidat, sollte Khephren Thuram den Klub in Richtung Paris Saint-Germain verlassen. Bereits seit Längerem stehe Goretzka auf dem Zettel bei den Bianconeri, nun sei womöglich der richtige Zeitpunkt gekommen.
Als Problem könnte sich das Gehalt 72-fachen Nationalspielers erweisen, der im Vergleich zu seinen bisherigen Bezügen beim FC Bayern deutliche Abstriche in Kauf nehmen müsste. Diesbezüglich sollen Gespräche mit der Beraterseite geführt werden.
Klar ist: Goretzka würde einem Wechsel innerhalb Europas, um weiterhin kompetitiven Fußball auf höchstem Niveau zu spielen, klare Priorität einräumen. Bei Juventus müsste er allerdings auf die Champions League verzichten. Juve beendete die Serie-A-Saison lediglich auf Platz sechs.
+++ Verwirrung um Nübel +++
Dass Alexander Nübel nach seiner erfolgreichen Leihe zum VfB Stuttgart weder bei den Schwaben noch beim FC Bayern eine Zukunft hat, steht bereits fest. Doch wie geht es für den deutschen WM-Fahrer weiter?
Zuletzt berichtete Sky bereits, dass der türkische Topklub Besiktas Istanbul großes Interesse an einer Verpflichtung des 29-Jährigen hat. Nun legte der Transferjournalist Yagiz Sabuncuoglu nach und erklärte, Nübel habe dem FC Bayern mitgeteilt, nach der WM in die Türkei wechseln zu wollen. Doch die Vermutung liegt nahe, dass Nübels eigentlicher Plan ganz anders aussieht.
Laut der Sport Bild strebt Nübel nämlich nicht einen Wechsel zu Besiktas an, sondern hoffe stattdessen auf das Interesse eines prominenteren Klubs. Unter anderem wird auch der AC Milan sowie Manchester City nachgesagt, Nübel unter Vertrag nehmen zu wollen. Dort müsste er sich allerdings dem Konkurrenzkampf mit Gianluigi Donnarumma beziehungsweise Mike Maignan stellen.
Einen Wechsel zu Besiktas zusätzlich erschweren dürfte die Tatsache, dass der FC Bayern sich eine Ablöse von bis zu 20 Millionen Euro erhoffe. Dass sich der Viertplatzierte der abgelaufenen Süper-Lig-Saison eine solche Zahlung leisten kann und will, gilt als äußerst unwahrscheinlich.
Seit seinem Wechsel zum FC Bayern im Jahr 2020 kam Nübel nur auf vier Pflichtspieleinsätze und lief auf Leihbasis für die AS Monaco und den VfB auf. Bei den Schwaben steigt Dennis Seimen in der kommenden Saison zur Nummer eins auf. Der FCB baut auf das Trio aus Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich. Nübels hochdotierter Vertrag läuft noch bis 2029.
+++ Bayern-Transfer günstiger als erwartet? +++
Die bevorstehende Verpflichtung von Ismael Saibari kommt den FC Bayern offenbar nicht ganz so teuer zu stehen wie bisher angenommen.
Wie Sky berichtet, konnte Sportvorstand Max Eberl die feste Ablöse unter die 50-Millionen-Euro Grenze drücken. Die maximale Transfersumme soll demnach bei 52 Millionen Euro liegen – dafür müssten allerdings sämtliche Bonuszahlungen fällig werden. Zuvor war häufig von 55 Millionen Euro die Rede gewesen.
Saibari, der mit Marokko bei der WM für Furore sorgt, kommt wohl von PSV Eindhoven nach München. Der Medizincheck soll bereits am Rande des Turniers in den USA über die Bühne gegangen sein.
Der 25 Jahre alte Offensivspieler, der auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, erzielte in der abgelaufenen Saison 19 Tore und lieferte neun Assists. Noch ist er bis 2029 an die PSV gebunden.
+++ Grimaldo vor dem Absprung +++
Alejandro Grimaldo scheint kurz davor zu stehen, Bayer Leverkusen zu verlassen. Wie die spanische Marca und Sky berichten, ist sich der 30-Jährige grundsätzlich mit Atlético Madrid einig.
Zwischen beiden Klubs steht diese Einigung allerdings noch aus. Bis zu 30 Millionen Euro soll die Werkself für den Linksfuß verlangen, dessen Vertrag 2027 ausläuft. Im Sommer 2023 war Grimaldo ablösefrei von Benfica Lissabon gekommen – Bayer könnte ihn demnach mit viel Gewinn wieder verkaufen.
Aktuell ist Grimaldo als Teil der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Beim enttäuschenden 0:0 zum Auftakt gegen Kap Verde kam er jedoch nicht zum Einsatz.
Bei Bayer ist er dagegen seit seinem Wechsel absoluter Leistungsträger und stand bereits mehrfach als Kapitän auf dem Platz.
Insgesamt kam er in 145 Pflichtspielen für die Werkself zum Einsatz und sammelte dabei 75 Scorerpunkte (30 Tore, 45 Assists). Mit Bayer gewann er außerdem gleich in seiner ersten Saison das Double.
+++ Nübel bald in der Süper Lig? +++
In die Zukunft von Alexander Nübel kommt langsam Bewegung. Nach Sky-Informationen gilt der Torwart als Top-Transferziel bei Besiktas Istanbul.
Der türkische Traditionsklub ist aktuell auf der Suche nach einer neuen Nummer eins zwischen den Pfosten und hat demnach sowohl mit dem FC Bayern als auch mit der Spielerseite bereits Kontakt aufgenommen.
In München ist man bei Nübel weiterhin verkaufsgewillt, dennoch soll der deutsche Rekordmeister für den Schlussmann eine Ablöse von über zehn Millionen Euro fordern.
Eine schnelle Einigung sei jedoch nicht zu erwarten. Wie Sky weiter berichtet, habe Nübel einige Angebote vorliegen und wolle zunächst den Markt sondieren, ehe er sich festlegt. Bei Besiktas würde er unter anderem auf den Deutschen Felix Uduokhai und Ex-Bremer Milot Rashica treffen.
Aktuell ist der 29-Jährige mit dem DFB-Team hinter Manuel Neuer und Oliver Baumann als dritter Torwart bei der WM im Einsatz. Das WM-Finale findet am 19.07. statt, nur vier Tage später startet Besiktas in der Europa-League-Qualifikation.
+++ Liverpool macht bei Diomande ernst +++
Der FC Liverpool hat eine 100-Millionen-Offerte für Ausnahmespieler Yan Diomande abgegeben, ist damit bei RB Leipzig jedoch abgeblitzt. Das berichtet Sky.
Ein erstes Angebot in Höhe von 90 Millionen Euro Ablöse und zehn Millionen in potenziellen Boni soll RB umgehend abgelehnt haben.
Sky berichtet allerdings auch, dass Liverpool plant, zeitnah ein neues und verbessertes Angebot für den Offensivspieler abzugeben.
Die persönlichen Vertragsbedingungen von Diomande seien den Reds bekannt. In dieser Hinsicht rechnet der Verein demnach nicht mit Problemen, sollte eine Einigung mit RB erzielt werden.
Auch Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain soll an Diomande interessiert sein, zu diesem Zeitpunkt aber noch kein Angebot abgegeben haben.
Diomande spielt für die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste und trifft bei der WM mit den Ivorern am 2. Gruppenspieltag auf Deutschland (Samstag, 22 Uhr im LIVETICKER).
Derweil wurde am Donnerstagabend auch ein namhafter Transfer zum FC Liverpool offiziell: Außenbahnspieler Víctor Munoz wechselt von CA Osasuna zu den Reds.
Über die Vertragslaufzeit machte der Verein keine genauen Angaben. Lediglich von einem „langfristigen Vertrag“ ist die Rede.
Die Ablöse soll bei circa 40 Millionen Euro liegen. Damit übertrumpfte Liverpool Ligarivale Newcastle United. Die Magpies sollen sich bereits tagelang in fortgeschrittenen Gesprächen befunden haben, ehe der LFC dazwischengrätschte.
Munoz gelang in der vergangenen Saison in La Liga der Durchbruch beim Abstiegskandidaten Osasuna. Mit sechs Toren und zwei Vorlagen ist zwar auf Ebene der reinen Scorerpunkte noch Luft nach oben, aber alleine mit seinen Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins wusste er zu überzeugen.
Munoz spielte in der Jugend für Real Madrid und wechselte erst vor einem Jahr für fünf Millionen Euro zu Osasuna.
+++ Einigung im Bayern-Poker? +++
Der FC Bayern hat offenbar den ersten Top-Transfer in diesem Sommer eingetütet. Übereinstimmenden Medienberichten am Montagvormittag zufolge haben die Münchner eine Einigung mit der PSV Eindhoven über den Transfer von Ismail Saibari erzielt.
Demnach werden die Bayern dem niederländischen Meister circa 55 Millionen Euro inklusive Boni für den marokkanischen Offensivspieler überweisen.
Für Eindhoven ist dies die erhoffte Rekord-Ablöse. Diese stand bisher bei 50 Millionen Euro, welche Neapel in der Saison 2019/20 für Hirving Lozano (30/jetzt San Diego) an die Niederländer zahlte.
Ausstehend sind nur noch die vertragliche Fixierung des Deals und der Medizincheck. Dieser soll direkt in den USA vorgenommen werden, da sich Saibari aktuell mit dem Nationalteam Marokkos bei der WM befindet.
Ein Ärzte-Team des deutschen Rekordmeisters wird den Spieler nach Zustimmung beider Klubs sowie des marokkanischen Verbands dort untersuchen. Ob dies bereits vor dem zweiten Gruppenspiel Marokkos am Samstag (ab 0 Uhr MESZ im LIVETICKER) gegen Schottland passiert, ist noch offen.
Saibari kann im offensiven Mittelfeld vielseitig eingesetzt werden, beim 1:1-Remis gegen Brasilien zeigte der 25-Jährige eine gute Leistung und erzielte den einzigen Treffer Marokkos.
+++ Wechsel mit pikanter Note naht +++
Der Abschied von Fabian Reese von Hertha BSC rückt immer näher. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist sich der 28-Jährige, der in Berlin noch einen Vertrag bis 2030 besitzt, mit dem VfL Wolfsburg einig.
Brisant: Noch im März hatte sich Reese klar zu seinem Klub bekannt („Hertha ist mein Verein“) und erklärt, in der Bundesliga spielen zu wollen – was zumindest in der kommenden Saison mit dem Absteiger VfL nicht möglich wäre.
Wie Sky meldet, finden am Samstag weitere Verhandlungen statt, da noch keine Vereinbarung zwischen den Klubs getroffen wurde.
Reese sieht Wolfsburg nach SPORT1-Informationen wegen der geografischen Nähe zu seiner Herzensstadt Berlin als attraktive Option. Dazu kommt: Wolfsburg wird den Linksaußen wohl auch mit einem zumindest finanziell erstligareifen Vertrag ausstatten.
Aber zuvor geht es um die Ablöse für Reese. Die Bild rechnet mit einer Summe zwischen sechs und acht Millionen. Nach Kennet Eichhorn, der zu Bayer Leverkusen wechselt, würde ein Transfer von Reese einen weiteren prominenten Abschied bei der Hertha bedeuten.
+++ Reist Lewandowski zu neuem Klub +++
Robert Lewandowski befindet sich offenbar in ernsthaften Verhandlungen mit MLS-Klub Chicago Fire. Das berichtet The Athletic, der Sportableger der renommierten Zeitung New York Times.
Demnach soll Lewandowski dieses Wochenende nach Chicago reisen, weitere Gespräche führen und sich die Trainingsmöglichkeiten vor Ort anschauen. Eine finale Entscheidung soll der ehemalige Bayern-Stürmer aber noch nicht getroffen haben.
„Wir versuchen, Weltklasse-Spieler zu verpflichten“, hatte Gregg Berhalter, Sportdirektor und Cheftrainer von Chicago Fire, erst am Donnerstag bei der Show „Up & Adams“ bekräftigt: „Wir denken, dass Lewandowski eine großartige Verpflichtung wäre.“
Dem Athletic-Bericht zufolge gilt jedoch auch ein Wechsel nach Saudi-Arabien weiterhin als mögliche Option.
Lewandowski spielte die vergangenen vier Jahre für den FC Barcelona, wird den Verein aber definitiv im Sommer verlassen und sich einer neuen Herausforderung widmen.
+++ Bayern bewegt sich auf die Ziellinie zu +++
Der Transfer von PSV Eindhovens Ismael Saibari zum FC Bayern bewegt sich offenbar mit zunehmender Geschwindigkeit auf die Ziellinie zu. Laut übereinstimmenden Medienberichten aus den Niederlanden haben die Münchner ihr Angebot für den offensiven Mittelfeldspieler auf 53 Millionen Euro erhöht. Fünf Millionen davon sollen abhängig von Bonuszahlungen sein. Vollends zufrieden ist PSV damit nicht, allerdings sind beide Parteien überzeugt, dass es zu einer Einigung kommt.
Bei den Gesprächen soll es laut Voetbal International derzeit vor allem um die finalen Strukturen des Ablöse-Pakets gehen. Die Höhe und Bedingungen der Bonuszahlungen seien noch nicht final verhandelt worden.
Weiterführend berichtet Eindhovens Dagblad, dass die angestrebte Einigung beider Vereine ohnehin erst nach dem 30. Juni unterschrieben werden soll, da dies steuerliche Vorteile für PSV hätte. Somit gibt es für beide Parteien keinen Zeitdruck, zumal sie sich grundlegend auf einen Transfer verständigt haben sollen.
Alles sieht danach aus, dass der 25 Jahre alte Rechtsfuß zum neuen Rekordtransfer Eindhovens wird. Bisheriger teuerster Abgang ist Hirving Lozano, der den Niederländern 2019 50 Millionen Euro einbrachte.
Über einen Vertrag sollen sich die Bayern und der Marokkaner, der aktuell mit der Nationalmannschaft bei der WM weilt, bereits einig sein. Das berichteten unter anderem Fabrizio Romano und die niederländische Zeitung Telegraaf. Saibari gilt als absoluter Wunschspieler von Trainer Vincent Kompany.
In der abgelaufenen Saison kam er wettbewerbsübergreifend auf 19 Tore und neun Vorlagen und gewann zum dritten Mal in Serie die Meisterschaft in der Eredivisie. Saibari wechselte 2020 für 200.000 Euro Ablöse aus der Jugend von KRC Genk zu PSV. Nun erwartet die Niederländer ein satter Gewinn.
+++ Jackson nach Italien? +++
Juventus Turin hat offenbar Interesse an Nicolas Jackson. Wie das italienische Portal Calciomercato berichtet, ist die Ex-Bayern-Leihgabe eine Option für die Nachfolge von Dusan Vlahovic. Der Serbe wird die Alte Dame nach gescheiterten Vertragsverhandlungen verlassen.
Neben dem Senegalesen sollen die Italiener wohl auch Gabriel Jesus, Lois Openda und Alexander Sörloth auf dem Zettel haben. Auch eine Rückkehr vom ehemaligen Frankfurter Randal Kolo Muani steht im Raum. Entscheidender Faktor dürfte für Juve vor allem die finanzielle Machbarkeit sein.
Nach seinem Leih-Ende beim FC Bayern wird Nicolas Jackson vorerst wieder zu seinem Stammverein, dem FC Chelsea, zurückkehren. Mit der senegalesischen Nationalmannschaft hat er vorher bei der WM noch Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen.
Als Backup für Harry Kane kam er letztes Jahr leihweise für eine Saison an die Isar. In 34 Spielen kam er auf elf Tore und vier Vorlagen.
+++ Barca-Wende um Rashford? +++
Der FC Barcelona soll sich dazu entschieden haben, Marcus Rashford nach Ablauf der Leihe nicht fest zu verpflichten. Laut übereinstimmenden spanischen Medien besitzen die Katalanen noch bis zum 15. Juni die Möglichkeit, den Engländer für eine Ablöse in Höhe von 30 Millionen Euro fest zu verpflichten. Doch dazu wird es nicht kommen, wie die für gewöhnlich gut informierte Barca-nahe Tageszeitung Mundo Deportivo berichtet.
Der ausschlaggebende Grund gegen eine Verpflichtung: Die Katalanen haben erst jüngst 80 Millionen Euro für die Verpflichtung von Offensivspieler Anthony Gordon investiert. Auch ein Nachfolger von Robert Lewandowski soll noch kommen, Wunschkandidat ist hierfür Atléticos Stürmer Julián Álvarez.
Parallel zur Entscheidung des FC Barcelona, den Transfer nicht zu vollziehen und die Kaufoption verstreichen zu lassen, hat Rashford bereits jegliche Verbindung zum Verein auf seinen Social-Media-Kanälen gelöscht.
Rashford hatte für den FC Barcelona in 49 Pflichtspielen 14 Tore und 14 Assists beigesteuert. Im Mai hatten sich noch die Anzeichen verdichtet, dass der Offensivspieler in Katalonien gehalten werden soll.