Nationalspieler Jonathan Tah hat seinen Fehlschuss im Elfmeterschießen bei der WM gegen Paraguay erklärt.
„In dem Moment, in dem ich den Elfmeter geschossen habe, bin ich da mit voller Überzeugung hingegangen, wollte ihn reinmachen und habe ihn nicht reingemacht“, sagte der Bayern-Profi bei Sky.
DFB: Neben Tah vergaben Havertz und Woltemade
Tah war nach Kai Havertz und Nick Woltemade der dritte deutsche Spieler, der gegen Paraguay verschoss. Nach Tah entschied José Canale das Elfmeterschießen zu Gunsten der Südamerikaner.
Tah „gehe grundsätzlich so damit um, dass ich mich auf solche Situationen vorbereite. Ich glaube, im Leben ist es immer so, dass man Momente erlebt, Niederschläge erlebt. Und die Frage ist immer, wie gehst du damit um und wie sehr hast du dich darauf vorbereitet“.
Er erklärte: „Es geht viel mehr darum, dass ich mir vor dem Turnier vorgenommen habe, Verantwortung zu übernehmen, mutig zu sein und in den schwierigen Momenten da zu sein. Und am Ende bin ich diesen Werten nachgegangen.“
Er müsse „damit leben, dass ich den Elfmeter verschossen habe. Aber ich könnte viel weniger damit leben, wenn ich das Gefühl hätte, ich wäre diesem Wert oder dem, was ich mir vorgenommen habe, nicht nachgegangen“.