Das hätte man im Sommer so nicht erwartet!

Während der Wechselperiode noch als Verkaufskandidat gehandelt – in Landsmann Konrad Laimer stand dessen Nachfolger vermeintlich schon fest -, ist Marcel Sabitzer aktuell aus der Stammformation des FC Bayern München fast nicht wegzudenken.

In allen fünf Liga-Spielen stand der gebürtige Welser in der Startformation – und war gegen Union Berlin laut Trainer Julian Nagelsmann zuletzt „bester Mann auf dem Platz“.

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Neuer überrascht von Sabitzer

Von Sabitzer zeigt sich auch Manuel Neuer überrascht.

Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Champions-League-Auftakt bei Inter Mailand (Champions League: Inter Mailand – Bayern München, Mittwoch ab 21.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) sagte der Bayern-Kapitän auf SPORT1-Nachfrage: „Die Entwicklung von Sabitzer sehe ich sehr positiv.“ Vor allem an der Defensivstärke des Rekordmeisters (bislang erst drei Gegentore in der Liga) habe der 28-Jährige entscheidenden Anteil. „Gerade defensiv haben wir sehr wenig zugelassen. Das ist ein großer Verdienst von ihm, weil er versucht, alles abzuräumen.“ (NEWS: Alles zur Champions League)

Sabitzer? „Er ist kein Cristiano Ronaldo“

Sabitzer nutzte die verletzungsbedingte Abwesenheit von Leon Goretzka für Eigenwerbung und ließ Neuzugang Ryan Gravenberch bisher wenig Chancen. „Wir sind positiv überrascht von ihm und er hat sich die Einsätze verdient“, stellte Neuer klar. (PK: Nagelsmann über Müllers Jokerrolle)

Auch Nagelsmann war voll des Lobes für den Österreicher. „Grundsätzlich ist er wichtig für die Mannschaft“, betonte er. Daher könne er die Kritik an dem Mittelfeldspieler im Internet (“Es gibt immer noch sehr negative Kommentare“) nicht nachvollziehen. „Er ist kein Cristiano Ronaldo“, räumte er ein, „aber spielt sehr clever. Gegen Union war er unser bester Spieler und hat sehr viele Konter wegverteidigt.“

Dennoch könnte der ehemalige Rapidler wieder ins zweite Glied zurücktreten müssen. Goretzka meldete sich pünktlich zum CL-Auftakt zurück. Dazu will auch Gravenberch seine Talente, die er bereits beim DFB-Pokal-Sieg gegen Viktoria Köln aufblitzen ließ, bald auf größeren Bühnen zur Schau zu stellen.

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