Karl-Heinz Rummenigge hofft, dass Nasser Al-Khelaifi auch nach der jüngsten Enttäuschung weiter Präsident von Paris Saint-Germain bleibt.
Geht es nach dem ehemaligen Bayern-Boss, soll der Geschäftsmann aus Katar auch nach dem Aus im Achtelfinale der Champions League „auf keinen Fall“ abtreten. „Wo war PSG vor Nasser?“, fragte Rummenigge im Interview mit L‘Equipe. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Nach dem französischen Topklub habe man vor dem Einstieg Katars auf der europäischen Landkarte lange suchen müssen. „Als Katar übernommen hat, hatte Paris ernste wirtschaftliche Probleme.“ Seitdem locke der Verein die größten europäischen Stars an, befinde sich in den Top sechs der UEFA-Ranglisten.
Er rate dem PSG-Boss, der nach der Pleite gegen Real Madrid die Nerven verloren hatte, zur Geduld: „PSG muss verstehen, dass es einfach unmöglich ist, die Champions League über Nacht zu gewinnen, ganz egal, wie viel sie investieren.“ Der Gewinn der Königsklasse ist das große Ziel der französischen Hauptstadtklubs. Im vergangenen Sommer war daher unter anderem der Superstar Lionel Messi verpflichtet worden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
Rummenigge: Bei Messi blutet mir das Herz
Wie auch Brasilien-Star Neymar konnte dieser aber zuletzt kaum überzeugen. Messi wurde Mitte März von den eigenen Fans sogar ausgepfiffen. „Es stimmt, dass er in Paris nicht glücklich zu sein scheint“, sagte Rummenigge. Ein Spieler wie Messi habe es nicht verdient, ausgebuht zu werden: „Wenn ich solche Szenen sehe, blutet mir das Herz.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Generell habe PSG „alle Zutaten, um ein Klub zu werden, der in der Lage ist, seine Spuren in der Geschichte zu hinterlassen.“
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