Mit emotionalen Worten sorgte Lea Meyer am Donnerstagabend für Schlagzeilen. Über 3000 Meter Hindernis lag sie bis zuletzt auf Medaillenkurs, stürzte dann aber in der letzten Runde im Wassergraben und wurde am Ende nur Vierte.

Meyer, die über weite Strecken die Führungsarbeit machte, kritisierte im Nachgang am Mikrofon des ZDF ihre Konkurrentin Gesa Krause. „Es ist einem ja bewusst, dass Gesa keinen Meter etwas machen wird. Die sitzt es immer aus und rennt dann hinten raus.“

Gesa Krause gewinnt Gold über 3000 Meter Hindernis
Gesa Krause gewinnt Gold über 3000 Meter Hindernis Gesa Krause gewinnt Gold über 3000 Meter Hindernis © IMAGO/Laci Perenyi

Nun äußerte sich Krause, die über 3000 Meter Hindernis die Goldmedaille gewann, bei SPORT1 über die Aussagen ihrer Landsfrau. „Ich glaube, unter Adrenalin sagt man manchmal unüberlegt und emotionsgetrieben Dinge, die man so gar nicht meint“, entschärfte sie die Aussagen ihrer Konkurrentin.

„Ich kann das gut abhaken. Das ist Sport. Und Lea wird auch in Zukunft eine starke Konkurrentin für mich sein, der ich weiterhin gut in die Augen schauen kann.“

Meyer meldete sich via Instagram zu Wort

Bereits bei der Deutschen Meisterschaft in Bochum-Wattenscheid hatten sich die beiden ein packendes Duell geliefert. Nach dem ersten Kilometer ergriff Meyer die Initiative und führte ein Spitzentrio an. Zum Schluss setzte Krause erneut zum Schlussspurt an und konnte sich den nationalen Titel sichern. Lea Meyer kam damals als Dritte ins Ziel.

Lea Meyer stürzt und wird am Ende nur Vierte
Lea Meyer stürzt und wird am Ende nur Vierte Lea Meyer stürzt und wird am Ende nur Vierte © IMAGO/Newspix

Nach dem verpatzten EM-Rennen hatte sich Meyer via Instagram zu Wort gemeldet. Sie bedauere ihren unprofessionellen und unsportlichen Auftritt und entschuldigte sich bei Konkurrentin Krause: „Gesa ist verdient Europameisterin geworden!“

Auch Krause hatte bereits reagiert.

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