Javi Martínez hat in einem Twitch-Stream mit Journalist Gerard Romero ausführlich über seine Zeit beim FC Bayern geplaudert – und dabei lobende Worte für seinen damaligen Teamkollegen David Alaba gefunden.
Der Mittelfeldspieler stand zwischen 2012 und 2021 bei den Münchnern unter Vertrag und absolvierte 268 Pflichtspiele für die Münchner. Zusammen gewannen die beiden 2013 und 2020 die Champions League. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Auf die Frage, welcher Spieler ihn am meisten beeindruckt habe, sagte der Europameister von 2012: „Alaba! Als ich zu Bayern kam, spielte er schon Stamm – mit 19. Ich kannte ja schon vorher ein paar Spieler wie Schweinsteiger, Lahm oder Ribéry. Aber da war dieser Linksverteidiger, bei dem ich mir dachte: „Wer ist das denn?! Brutal, wie der spielt!““
Martínez brachte Alaba Spanisch bei
Doch nicht nur auf dem Platz verstanden sich die beiden, auch abseits des Feldes kamen sie gut miteinander aus: „Er kam schon nach ein paar Tagen immer auf mich zu und sagte „Hey Hermano, how are you?“ und wollte, dass ich ihm ein bisschen Spanisch beibringe.“(NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Ob Alaba zu diesem Zeitpunkt schon Gedanken an eine Zukunft in Spanien hatte, weiß Martínez nicht: „Keine Ahnung, ob er das damals schon im Sinn hatte, irgendwann mal nach Spanien zu gehen. Jedenfalls: Das Erste, was ich ihm beigebracht habe, war „Hijo de Puta“ (H****sohn).
Martínez weiter: Dann kam er immer auf mich zu und sagte „Hey Hijo de Puta, how are you?“, berichtete der Weltmeister von 2010 und ergänzte lachend: „Vor manchen Spielen sagte er dann auch „Javi, matalos“ (Javi, töte Sie) zu mir. Ein verrückter Kerl. Eine 10 von 10 als Mensch und ein überragender Spieler. Der beste Innenverteidiger der spanischen Liga…“
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