Es war ein Tag zum Vergessen für den FC Bayern.

Erst die Nachricht über den erneuten Ausfall von Joshua Kimmich am Vormittag, dann die 1:2-Auswärtsniederlage gegen den FC Augsburg am Abend – Fans und Spieler der Münchner dürften nach diesen Ereignissen bedient gewesen sein. So auch Thomas Müller, dem besonders eine Szene im Spiel gegen den bayerischen Nachbarn aufstieß. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Angesprochen auf die Entstehung des 1:0 der Augsburger, kritisierte der Angreifer das Schiedsrichtergespann um Daniel Siebert. Das hatte nämlich ein vermeintliches Foulspiel an Serge Gnabry nach Beendigung der Vorteilssituation für den Stürmer nicht abgepfiffen, sondern weiter spielen lassen.

Die Fuggerstädter eroberten in einer Aktion kurz nach dem Foulspiel den Ball und erzielten nach einem Konter den Führungstreffer. Eine Entscheidung, die Thomas Müller nicht nachvollziehen konnte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Thomas Müller kritisiert Schiedsrichter

„Wir haben das mit dem Schiedsrichter im Spiel besprochen, der dann meinte, es sei Vorteil gewesen“, gab der 32-Jährige nach dem Spiel bei DAZN zu Protokoll.

„Aber das ist ja kein Vorteil, wenn der Serge da noch versucht, weiter zu machen. Dann sagt der Schiedsrichter: ‚Ja, dann muss er sich fallen lassen‘, aber wo kommen wir denn da hin“, ärgerte sich Müller. „Man sieht ganz klar, dass er ins Straucheln kommt. Natürlich versucht er es dann noch.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Dem deutschen Nationalspieler blieb am Ende ein Sieg bei seinem Jubiläumsspiel für den FC Bayern verwehrt. Müller bestritt nämlich seinen 600. Pflichtspieleinsatz für die Münchner und sorgte damit für einen neuen Rekord in der Fußball-Bundesliga.

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