Am Samstag begrüßte der Karlsruher SC den SV Darmstadt 98. Die Begegnung ging mit 2:1 zugunsten des Gasts aus. Einen packenden Auftritt legte Darmstadt dabei jedoch nicht hin.
19.391 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den KSC schlägt – bejubelten in der 19. Minute den Treffer von Fabian Schleusener zum 1:0. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der knappe Vorsprung der Gastgeber bestehen. Torsten Lieberknecht vom SV Darmstadt 98 nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Yassin Ben Balla blieb in der Kabine, für ihn kam Aaron Seydel. In der 49. Minute erzielte Patric Pfeiffer das 1:1 für den Tabellenführer. Mit einem Doppelwechsel wollte Karlsruhe frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Christian Eichner Leon Jensen und Mikkel Kaufmann für Paul Nebel und Malik Batmaz auf den Platz (72.). Zum Mann des Spiels avancierte Phillip Tietz, der für Darmstadt in der Schlussphase den Führungstreffer markierte (88.). Christian Eichner wollte den Karlsruher SC zu einem Ruck bewegen und so sollten Florian Ballas und Luca Bolay eingewechselt für Christoph Kobald und Jerome Gondorf neue Impulse setzen (89.). Mit Tobias Kempe und Marvin Mehlem nahm Torsten Lieberknecht in der 90. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Thomas Isherwood und Emir Karic. Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Sather (Grimma) siegte der SV Darmstadt 98 gegen den KSC.
Karlsruhe hat 17 Zähler auf dem Konto und steht auf Rang sechs. Fünf Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen hat der Karlsruher SC derzeit auf dem Konto. Der KSC baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Die drei errungenen Zähler lassen die Aufstiegshoffnungen von Darmstadt weiter wachsen. Die Verteidigung des SV Darmstadt 98 wusste bisher überaus zu überzeugen und wurde erst zwölfmal bezwungen. Die bisherige Spielzeit von Darmstadt ist weiter von Erfolg gekrönt. Der SV Darmstadt 98 verbuchte insgesamt acht Siege und drei Remis und musste erst eine Niederlage hinnehmen. Seit elf Begegnungen hat Darmstadt das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Nächsten Sonntag (13:30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen von Karlsruhe mit der Fortuna. Der SV Darmstadt 98 hat nächste Woche Holstein Kiel zu Gast.