Im Finale setzte sich Zverev vor prominenten Zuschauern und Größen des Sports in fünf packenden Sätzen und nach einem heroischen Kampf gegen den Italiener Flavio Cobolli mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7) und 6:1 durch.
Eine Vertrauensperson fehlte jedoch am Sonntag auf der Tribüne: Sophia Thomalla. Dass sie nicht auf der Zuschauerrängen saß, hat einen bestimmten Grund.
„Ich würde nie während eines Grand Slams auftauchen“, erklärte Thomalla einst und sprach sich damit gegen eine kurzfristige Anreise aus. Bei den Australian Open 2025 war sie erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier an Zverevs Seite und verfolgte auch das Finale, das Zverev gegen Jannik Sinner verlor, von der Tribüne aus.
Als Moderatorin von verschiedenen TV-Datingformaten ist Thomalla beruflich eingespannt. Daher kann sie nicht bei jedem Tennisturnier von Zverev vor Ort sein, sie wolle die Auftritte ihres Freundes aber aus der Ferne verfolgen.
Thomalla soll kurzfristig nach Paris reisen
Es gibt aber den Plan, dass Thomalla umgehend nach Paris reist, um den Triumph gemeinsam mit ihrem Freund zu feiern. Wenige Stunden später soll es dann schon wieder zurück nach Köln gehen.
Trotz des Fernbleibens seiner Freundin konnte Zverev beim Finale auf zahlreiche Unterstützer bauen. Zverevs Vater Alexander, sein Bruder Mischa und sein bester Freund Marcelo Melo sowie seine Großmutter Natalia nahmen in der Box Platz.
„Mein Großvater ist leider verstorben vor einiger Zeit“, sagte Zverev am Rande des Turniers in Paris, „da haben wir sie nach Europa gebracht.“
Komplettiert wird das Team des Deutschen von Turnierorganisator Sergey Bubka junior, Fitnesstrainer Jez Green, Physiotherapeut Timo Schall und Michail Ledovskych, dem Sparringspartner von Zverev.