Stefan Kraft ist der Superstar im österreichischen Skisprungteam. Doch nun plant der 29-Jährige eine längere Auszeit.
Wie der Skispringer im Gespräch mit der Krone verriet, begibt er sich gemeinsam mit seiner Frau Marisa auf eine sechswöchige Weltreise.
„Ich war doch sehr müde, was mir mein Körper auch gezeigt hat. Auf der Reise werde ich mich neu sortieren und mir neue Ziele setzen“, erklärte Kraft mit Blick auf den abgelaufenen Weltcup-Winter, den längsten der Geschichte.
Aufgrund seiner Exkursion steigt der Österreicher erst einen Monat später ins Teamtraining ein – und nicht wie seine Teamkollegen zum 1. Mai.
Skispringen: Stefan Kraft bleibt auch im Urlaub aktiv
„Die Trainer waren anfangs gar nicht begeistert“, offenbarte Kraft. Mittlerweile hätten sie aber kein Problem mehr damit, „weil sie wissen, dass ich sehr gerne in Bewegung bin und auch dann Sport mache, wenn ich es nicht muss“.
Um seine Batterien wieder voll aufzuladen, hat sich Kraft eine ganze Reihe von Zielen auf die Reiseagenda gesetzt. „Bali kommt zuerst“, kündigte er an. In Sydney wolle der erfolgreiche Athlet gemeinsam mit seiner Frau am „Wings For Life World Run“ teilnehmen.
Damit nicht genug: „Hawaii ist auch auf unserer Liste, da wollen wir unbedingt einmal hin.“ Zurück nach Europa könnte es über Los Angeles und New York führen. Dort will das Ehepaar zum Abschluss ihrer Weltreise die French Open in Paris besuchen.
Als persönliches „Mitbringsel“ plant Kraft, sich auf der Reise ein Tattoo stechen zu lassen, wie er zudem verriet.
Die vergangene Saison schloss Kraft im Gesamtweltcup auf Rang drei ab. In seiner Karriere gewann der zweimalige Gesamtweltcupsieger auch die Vierschanzentournee, Raw Air und Gold bei Olympia im Team.