Im Poker um Said El Mala zeichnen sich neue Entwicklungen ab. Nach Informationen von Bild und Sky hat Borussia Dortmund beim 1. FC Köln ein neues Angebot für den deutschen Flügelstürmer eingereicht.

Das Paket soll ein Gesamtvolumen von 55 Millionen Euro erreichen können, jedoch nicht die von den Kölnern geforderte fixe Ablöse von 50 Millionen Euro umfassen. Mit realistisch erreichbaren Boni könnte die Summe dennoch die 50-Millionen-Marke knacken.

Borussia Dortmund hat wohl ein neues Angebot für Said El Mala abgegeben
Borussia Dortmund hat wohl ein neues Angebot für Said El Mala abgegebenBorussia Dortmund hat wohl ein neues Angebot für Said El Mala abgegeben© IMAGO/Panama Pictures

Laut Bild beträgt die angebotene Sockelablöse 46 Millionen Euro.

Poker um El Mala: Köln lehnt BVB-Angebot wohl ab

Auch der Kölner Express berichtet über den Vorgang, will zugleich aber erfahren haben, dass Kölns Sportchef Thomas Kessler die Offerte bereits abgelehnt hat.

„Wir haben einen langfristigen Vertrag und keinen Grund, den Spieler abzugeben – ich gehe davon aus, dass er dieses Jahr in der Bundesliga für den 1. FC Köln auf dem Platz stehen wird“, hatte Kessler schon am vergangenen Samstag bei MagentaTV gesagt.

Zuletzt offenbarte BVB-Boss Lars Ricken, dass man sich im Poker um El Mala zwar stets bemühe, jedoch keine finanziellen Grenzen sprengen wolle: „Ich glaube, dass wir wirklich um jeden Euro auch kämpfen, hat das Beispiel Karetsas (BVB-Neuzugang Konstantinos Karetsas; Anm. d. Red.) ja auch gezeigt.“

El Mala: Unverzichtbar für den 1. FC Köln?

Der Poker um El Mala bleibt daher zäh. In Köln hat das deutsche Juwel noch einen Vertrag bis 2030. In der vergangenen Saison knipste der Rechtsfuß in 34 Ligaspielen ganze 13-mal.

Der deutsche Weltmeister von 1990, Pierre Littbarski, warnte die Kölner derweil in seinem eigenen Podcast vor einem El-Mala-Transfer: „Ohne El Mala wird es jedenfalls – basierend auf dem, was ich bis jetzt gesehen habe – kein Zuckerschlecken beim 1. FC Köln im zweiten Jahr.“