Diese Wende im Transferpoker um Said El Mala kommt sehr überraschend – selbst für den 1. FC Köln. Nach SPORT1-Informationen sieht es aktuell danach aus, dass der umworbene Offensivspieler bei den Geißböcken bleibt!
Denn ein möglicher Deal mit dem englischen Erstligisten FC Brentford ist vom Tisch, trotz eines historischen Rekordangebots. Auch die Bild und Sky berichteten.
Köln könnte mit El-Mala-Verbleib gut leben
Die Entscheidung gegen den Schritt auf die Insel kam von der Spielerseite selbst, El Mala sagte Brentford ab. Dabei hatten die Kölner ihr Netzwerk aktiviert, um ihrem größten Star einen Wechsel zu ermöglichen – und sich klar gesprächsbereit gezeigt.
Über 40 Millionen Euro soll Brentford geboten haben, El Mala wäre damit zum neuen Rekord-Abgang des Effzeh geworden. Der Klub hätte den Millionenregen gut gebrauchen können, würde sich aber auch über einen Verbleib freuen.
Der Flügelstürmer besitzt noch einen Vertrag bis 2030, ohne Klauseln. Sollte kein außergewöhnliches Angebot mehr eintreffen, bleibt El Mala auch künftig Spieler des 1. FC Köln.
Das erklärte Wunschziel für den 19-Jährigen war stets die Premier League. Nach gescheiterten Verhandlungen mit Fabian Hürzelers Brighton folgt mit Brentford jetzt die zweite Absage. In Brentford hätte El Mala mit den beiden Deutschen Vitaly Janelt und Kevin Schade zusammengespielt.
Shootingstar in der Bundesliga
In seiner ersten Bundesligasaison avancierte El Mala mit 13 Toren und fünf Vorlagen direkt zum Shootingstar und absoluten Leistungsträger bei den Kölnern. Umso umstrittener war deshalb seine Nicht-Nominierung in den WM-Kader von Julian Nagelsmann.
Beim FC erhofft man sich durch einen möglichen Transfer weiterhin eine Rekordablöse. Die Spielerseite sucht vor allem nach dem bestmöglichen Entwicklungsschritt. Beraten wird El Mala von seiner Familie. Sein Bruder, Malek El Mala, steht ebenfalls beim 1. FC Köln unter Vertrag, kam in dieser Saison jedoch nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.
Beide kamen im Sommer 2024 von Viktoria Köln. Für Said überwiesen die Geißböcke dereinst knapp über zwei Millionen. Eine Summe, die sie bei einem Transfer deutlich vervielfachen würden.