Jalen Brunson war beim 105:95-Erfolg der New York Knicks gegen die San Antonio Spurs in Spiel eins der NBA-Finals der Mann des Abends. Doch der 29-Jährige musste dabei einen Schreckmoment überstehen.

Harrison Barnes stürzte im ersten Viertel unglücklich in Brunson, der sich anschließend das rechte Knie hielt. Der Point Guard spielte zunächst weiter, humpelte dann aber in Richtung Kabine. Kurz darauf saß er zu Beginn des zweiten Viertels wieder auf der Bank, weiterhin sichtbar angeschlagen, bevor er erneut aufs Parkett zurückkehrte.

Knicks-Coach Brown: „Jalen ist hart im Nehmen“

„Jalen ist hart im Nehmen“, sagte Knicks-Coach Mike Brown anschließend. „Auf mich hat es nicht Eindruck gemacht, dass ihn das irgendwie beeinträchtigt hätte. Ich glaube, es geht ihm gut.“

Brunson war letztlich der entscheidende Faktor im ersten Duell mit den Spurs um Superstar Victor Wembanyama. Der Knicks-Star führte sein Team mit 30 Punkten zum Sieg.

„Es gab vieles, was wir hätten besser machen können, aber ich glaube, unser Zusammenhalt war letztlich der entscheidende Unterschied“, sagte Brunson anschließend.

Brunson dreht in den NBA-Playoffs auf

In der Regular Season kam Brunson auf 26.0 Punkte, 6.8 Assists und 3.3 Rebounds pro Spiel und wurde ins All-NBA Second Team gewählt.

In den Playoffs legte er sogar 26.9 Punkte und 6.6 Assists auf, traf 48.6 Prozent aus dem Feld und 35.2 Prozent von Downtown – und holte sich gegen die Cleveland Cavaliers den MVP-Award der Eastern Conference Finals.