Bayern-Präsident Herbert Hainer hat lobende Worte für Stuttgart-Trainer Sebastian Hoeneß gefunden – und dabei durchklingen lassen, dass er sich ihn eines Tages durchaus auf der Bank der Münchener vorstellen könnte.

„Er macht einen tollen Job in Stuttgart. Wenn ich mir die jungen Trainer anschaue, dann ist er einer der ersten, die mir in den Sinn kommen“, schwärmte der 71-Jährige im Gespräch mit Sport Bild. Er traue Hoeneß eine „große Karriere“ zu.

Sebastian Hoeneß steht mit Stuttgart gegen Bayern im Pokalfinale
Sebastian Hoeneß steht mit Stuttgart gegen Bayern im PokalfinaleSebastian Hoeneß steht mit Stuttgart gegen Bayern im Pokalfinale© IMAGO/Sven Simon

FC Bayern: Hoeneß stand schonmal auf der Liste

Doch Hainer ging noch weiter: „Warum sollte er nicht auch irgendwann Bayern München trainieren“, fragte er rhetorisch, wiegelte aber noch im selben Satz ab. Beim deutschen Rekordmeister habe man schließlich noch Vincent Kompany an der Seitenlinie und werde „nicht müde zu betonen, dass er noch lange bleiben soll“.

Bereits in der Vergangenheit war der Neffe von Klub-Patron Uli Hoeneß mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden: Als der VfB im Sommer 2024 die Vizemeisterschaft feierte und sich die Münchener von Thomas Tuchel trennten, war Hoeneß wohl ins Visier des Rekordmeisters geraten.

Doch der 44-Jährige entschied sich, in Stuttgart zu bleiben und verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2028. Am vergangenen Wochenende führte Hoeneß den VfB zum zweiten Mal in drei Jahren in die Champions League, gegen die Bayern will man außerdem den DFB-Pokal verteidigen.