Last-Minute-Wahnsinn in Berlin.
Der VfB Stuttgart erkämpft sich in letzter Sekunden einen Punkt bei Union Berlin.
Beim 1:1 (1:0) glichen die Schwaben wie schon im Hinspiel in der letzten Minute noch aus. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Durch das Unentschieden bleibt Union auf dem siebten Rang und weiter in Schlagdistanz zu den Europapokal-Plätzen.
Stuttgart gelang dagegen ein kleiner Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Die Schwaben schoben sich durch den Punkt auf den Relegationsplatz 17. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Union Berlin dominiert die erste Halbzeit
Union begann gleich druckvoll und hatte schon früh durch einen Schuss von Khedira, der knapp am Tor vorbeistrich, eine gute Chance (3.).
Danach rannte Union an, der VfB stand in der Defensive aber sehr kompakt und ließ den Eisernen keinerlei Platz zum Kombinieren.
Und so dauerte es bis kurz vor der Pause, bis sich die Köpenicker für ihre Mühen belohnen konnten. Prömel schoss aus 18 Metern zentraler Position Mavropanos den Ball an den ausgestreckten Arm.
Den folgenden Strafstoß verwandelte Awoniyi souverän zur Führung (41.). (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
Stuttgart verdient sich in zweiter Halbzeit den Punkt
Nach der Pause zeigten sich die Gäste aus Stuttgart etwas aktiver. Echte Torchancen konnten sich die Schwaben aber zunächst nicht herausspielen.
Die beste Chance auf den Ausgleich vergab Omar Marmoush – sein Distanzschuss ging aber knapp über das Tor (71.).
Kurz vor Schluss dann fast der Ausgleich für den VfB. Doch Sasa Kalajdzic traf frei vor dem Tor aber nur den Pfosten (84.).
Wenige Minuten später machte es der Österreicher dann besser. Sosa brachte eine Flanke aus dem Halbfeld vor das Tor, wo Kalajdzic den Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie drückte (90.)
Unions Baumgartl kritisiert Schiedsrichter Hartmann
Die Eisernen zeigten sich nach dem Spiel sehr gefrustet über die Punktverluste in letzter Minute.
„Wir haben die zweite Halbzeit nicht mehr das auf den Platz bekommen, was wir wollten und haben Stuttgart so stark gemacht. Dann schießen sie in der 92. Minute das Tor. Das ist bitter“, ärgerte sich Timo Baumgartl nach dem Spiel.
Neben der eigenen Unzulässigkeit beklagte sich der Verteidiger aber auch über die unklarer Linie von Schiedsrichter Robert Hartmann: „Ich muss ein bisschen aufpassen was ich hier sage, weil was einige hier auf dem Platz heute gemacht haben, das ist Wahnsinn. Ich weiß nicht, ob wir hier Jugendfußball spielen. Sorry für die Emotionen, aber das ist eine absolute Frechheit.“
Nach Baumgartls Wahrnehmung habe der Schiedsrichter jede 50:50-Entscheidung für Stuttgart gepfiffen. „Es tut mir leid, wir spielen hier Herrenfußball.“
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