Die deutschen Volleyballer sind trotz eines Sieges im vorletzten Vorrundenspiel der Nations League endgültig aus dem Turnier ausgeschieden. In Belgrad gewann das Team von Bundestrainer Massimo Botti nach einer Aufholjagd mit 3:2 (21:25, 26:28, 25:16, 25:18, 15:13) gegen Gastgeber Serbien, hat aber mit Tabellenplatz elf und fünf Punkten Rückstand keine Chance mehr auf die Endrunde.
„Es war hitzig, deshalb fühlt es sich richtig gut an, dieses Spiel noch gedreht zu haben und am Ende ein positives Ergebnis mitzunehmen“, sagte Zuspieler Eric Burggräf im ZDF: „Unser Matchplan war auf ein langes Spiel mit langen Ballwechseln ausgelegt, unser Trainer lag da genau richtig.“
In den ersten beiden Sätzen hinkte Deutschland stets um wenige Punkte hinterher, erst im dritten Durchgang drehten sie die Partie zu ihren Gunsten.
Enttäuschende DVV-Niederlage gegen den Iran
Auch Serbiens Hoffnungen auf einen Platz im Final Eight (29. Juli bis 2. August), für das sich neben Gastgeber China die besten sieben Nationen der Vorrunde qualifizieren, sind damit begraben.
Für die DVV-Auswahl war das Turnier bereits nach der enttäuschenden Niederlage am Donnerstag gegen den Iran so gut wie beendet.
Auch bei ihrer achten Nations-League-Teilnahme kommen die deutschen Volleyballer damit nicht über die Gruppenphase hinaus.
Am Sonntag trifft Deutschland dann in seinem letzten Spiel des diesjährigen Turniers auf die Ukraine (16.30 Uhr)