Jayden Braaf ist eines von mehreren vielversprechenden Talenten, das in den vergangenen Jahren seien Weg von Manchester City zu Borussia Dortmund gefunden hat.

Wie Jadon Sancho und zuletzt auch Jamie Bynoe-Gittens will der 19-Jährige beim BVB den Durchbruch schaffen – schon jetzt liegen mehrere Stationen hinter ihm. Er spielte in jungen Jahren bereits für Ajax, PSV Eindhoven, City und Udinese Calcio. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Nicht immer verlief dabei alles nach Plan, wie er selbst zugibt.

„Natürlich habe ich Fehler gemacht, als ich jünger war. Bei City habe ich bestimmt den einen oder anderen Fehler gemacht“, sagte er im Interview mit dem Kicker. Bei PSV war er einst gar suspendiert worden, angeblich weil er das Betriebsklima gestört haben soll.

BVB-Youngster motzt öffentlich über Guardiola

Bei ManCity meldete er sich im Netz frustriert zu Wort, als Pep Guardiola ihn nicht in den Kader für eine Partie im FA Cup nominierte: „Ich muss 100 Tore schießen, um mein Debüt bei den Profis zu geben – verdammt!“ Die Unzufriedenheit mit seiner Rolle soll auch ein Faktor bei seinem Abschied gewesen sein.

Zuletzt habe er aber einen Reifeprozess durchgemacht. „Ich bin älter und damit auch erwachsener geworden. Diese Fehler werden mir nicht mehr passieren“, beteuerte Braaf. Gegen das Image vom komplizierten Jungprofi wehrt er sich entschieden: „Leute, die sagen, dass ich ein Bad Boy sei, kennen mich nicht.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zum BVB kam der Niederländer aus Überzeugung: „Ich bin ein junger Spieler, der sich verbessern muss. Diese Chance erhält man bei diesem Klub. Ich musste nicht lange überlegen. Sie glauben an mich, dieses Gefühl war sehr wichtig – gerade nach der Verletzung.“

Braaf hofft auf Einsätze in der Bundesliga

Braaf war nach einer Knieverletzung aus dem April 2021 lange raus. Vor einer Woche konnte er in der U23 des BVB endlich sein Comeback geben. Über die zweite Mannschaft soll er an die Profis herangeführt werden. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die großen Ziele sind dabei klar gesteckt: „Natürlich möchte ich ein paar Bundesliga-Minuten sammeln in dieser Saison. Vor allem aber will ich fit werden und den ‚alten Jayden‘ hervorholen.“

Am stärksten sei er auf dem Flügel „rechts oder links. Wenn du aber ein guter Spieler sein willst, musst du auf allen Positionen gut spielen. Ich kann überall auflaufen – links, rechts, auf der 10 oder vorne im Sturmzentrum.“

Also so ähnlich wie auch die anderen vielversprechenden Talente, die ihren Weg von Manchester City zum BVB gefunden hatten.

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