Eineinhalb Monate nach Bekanntwerden der Vertragsverlängerung von Kevin Owens ist endgültig klar geworden, dass Wrestling-Marktführer WWE einen weiteren potenziellen Abgang verhindert hat: Owens‘ Jugendfreund und Weggefährte Sami Zayn hat seine Vertragsverlängerung bestätigt.
„Ich habe für ein paar weitere Jahre unterschrieben und bin wirklich glücklich“, sagte Zayn in einem Interview mit dem frankokanadischen Podcaster-Duo Les Anti-Pods de la Lutte: „Sie wollten, dass ich bleibe, ich wollte bleiben, komplizierter war es nicht.“ Die Portale Fightful und Wrestling Observer hatten dies schon vorige Woche berichtet.
Sami Zayn: Glücklich mit WWE statt Gedanken an AEW
Zayn sei „sehr zufrieden“ mit seiner Rolle bei WWE, „speziell in den letzten eineinhalb Jahren“. Als Charakter vollbringe er aktuell „die beste Zeit meiner Karriere“. Die bei manchen anscheinend vorherrschende Vorstellung, „dass bei WWE jeder unglücklich ist, sich unterdrückt fühlt, mehr haben will, was weiß ich“ – auf ihn treffe sie schlicht nicht zu.
„Vielleicht waren andere nicht glücklich, weil sie aus ihrer Sicht keine Gelegenheit bekommen haben, sich zu beweisen“, fügte Zayn an: „Ich kann das wirklich nicht behaupten. Ich bekomme viele Gelegenheiten und darum bin ich wirklich glücklich.“
Ewiger Weggefährte von Kevin Owens
Der syrischstämmige Kanadier Zayn – als maskierter El Generico schon zu Independent-Zeiten Partner und Rivale von Owens (damals: Kevin Steen) steht seit 2013 Vertrag, hielt dort den NXT- und zweimal den Intercontinental-Titel.
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Zayn tritt seit einiger Zeit mit einem Charakter als verschwörungsgläubiger „Great Liberator“ auf, eine selbstironische Karikatur seiner auch im wahren Leben großen politischen Meinungsstärke. Zuletzt hatte er ein kurzes Programm mit den Topstars Roman Reigns und Brock Lesnar, in dem er wie erwartet komische Nebenfigur war und Prügel bezog.
Berichte über ein nahendes Vertragsende hatten wie bei Owens im Herbst Spekulationen ausgelöst, ob es Zayn zu Konkurrent AEW ziehen könnte – die durch Owens‘ Unterschrift und Zayns WWE-Verbleib über das Jahresende hinaus schon größtenteils verklungen waren.
Nun hat auch Zayn selbst den Eindruck bestätigt.
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