Die Biathlon-Nationen befinden sich mitten in der Saisonvorbereitung und reisen dabei viel durch die Welt, um an den verschiedenen Renn- und Trainingsstätten die Form aufzubauen.

Bei dem Transport des Materials ist es beim russischen Team, dessen Suspendierung auch für die kommende Saison Bestand haben soll, nun zu großen Schäden gekommen.

Große Teile des Materials, darunter zahlreiche Stöcke, sind beschädigt worden.

Zahlreiche Athletinnen und Athleten äußerten auf Social Media ihren Unmut über die russische Fluggesellschaft Aeroflot und posteten Bilder des zerstörten Materials.

Trainer versucht Wogen zu glätten

Die Wogen zu glätten, versucht der Trainer Mikhail Shashilov.

„So etwas passiert, das ist menschlich. Ich kann nicht genau sagen, was passiert ist, aber als wir das Material abgeholt haben, waren die Stöcke zerbrochen. Aber es gibt keinen Grund zur Sorge, es wurden bereits neue Stöcke gekauft“, sagte er beim russischen TV-Sender Match TV.

Wer das Material gekauft hat, wollte er aber nicht verraten: „Die Stöcke sind gekauft worden und es spielt keine Rolle, wer sie bezahlt hat. Das Wichtigste ist, dass die Sportler jetzt das Material haben und kein Geld dafür ausgeben mussten.“

Fluggesellschaft beteuert ihre Unschuld

Die Fluggesellschaft hat sich zu den Vorwürfen bereits geäußert und beteuert ihre Unschuld.

„Anhand des von den Überwachungskameras untersuchten Materials konnten derzeit keine Schäden an den Taschen mit den Sportgeräten festgestellt werden. Wir prüfen es jedoch weiter und stehen in Kontakt mit einem Vertreter des Biathlon-Teams, um detaillierte Informationen über den Flug der Athleten zu klären. Nach Abschluss der Analyse werden wir gemeinsam mit dem Biathlon-Team weitere Informationen geben können“, erklärte Aeroflot.