Im März war es das Interesse des FC Liverpool, im Juni das von Real Madrid und aktuell wird Michael Olise erneut mit den Königlichen in Verbindung gebracht. Die Bayern haben vorerst den richtigen Umgang mit den erneut aufkommenden Gerüchten gewählt.
Hinter den Kulissen ist man sich einig: Noch muss der Rekordmeister nicht reagieren – schließlich darf sich ein Weltverein nicht von Berichten aus dem Ausland treiben lassen. Gut so!
Diese Frage beim FC Bayern ist viel spannender
Viel spannender ist ohnehin die Frage, wann der FC Bayern sich tatsächlich aus der Deckung wagen sollte. Die Causa Olise wird den Verein ab sofort immer wieder begleiten.
Transferfenster für Transferfenster können die Münchner mit dem noch drei Jahre laufenden Vertrag des Franzosen wedeln und jedes noch so lukrative Angebot abschmettern.
Wann sollte Bayern Olise abgeben?
Zur Wahrheit gehört aber auch: An der Säbener glaubt so gut wie niemand, dass Olise seinen Vertrag über 2029 hinaus verlängern wird.
Zwar gibt sich der 24-Jährige grundsätzlich verschlossen, doch wie ein Franck Ribéry oder ein Arjen Robben wirkt er nicht. Dass er seine Karriere in München beendet, gilt hinter den Kulissen als nahezu ausgeschlossen.
Angesichts dessen dürfte eine Frage die Bayern also viel eher umtreiben: Wann ist der richtige Zeitpunkt, Olise schweren Herzens abzugeben? Tendenziell wird der Flügelspieler Richtung Vertragsende eher günstiger, den Münchnern könnten so viele Millionen entgehen.
Olise bald weg? „Jeder Spieler ist ersetzbar“
Olise? Bayerns Zwickmühle liegt in der Zukunft
Umgekehrt wäre es aber fahrlässig, einen Abschied zu früh zu akzeptieren. Für eine Handvoll Euro würde man sich selbst schwächen und den sportlichen Erfolg gefährden – schließlich ist der FC Bayern immer noch keine Bank, sondern ein Fußballverein.
Die Führungsriege des Rekordmeisters befindet sich aktuell also in gar keiner Zwickmühle, sie sieht sie aber bereits am Horizont aufziehen. Die entscheidenden Phasen im Olise-Theater dürften eher 2027 oder 2028 kommen. Das ist das eigentliche Thema hinter der aktuellen Aufregung.