Verlässt Nico Schlotterbeck den BVB Richtung Real Madrid? Das Gerücht, dass der Verteidiger sich den Königlichen und deren neuem Trainer José Mourinho anschließen könnte, kursiert aktuell durch die Medien.
Auf der Pressekonferenz des DFB-Teams vor dem WM-Auftakt lenkte der 26-Jährige den Fokus schnell aufs Sportliche: „Man kriegt sowas natürlich mit, über die Medien. Der komplette Fokus liegt auf der WM, liegt auf dem ersten Spiel.“ Zwei Tage vor dem WM-Auftakt der Nagelsmann-Elf gegen Curacao sei diese Thematik „deshalb gar nicht in meinem Kopf drin“.
Schlotterbeck, der mit starken Leistungen für den BVB in der vergangenen Saison international Begehrlichkeiten weckte, hat seinen Vertrag bei den Schwarz-Gelben zwar verlängert, sich dabei jedoch ein Hintertürchen offen gehalten. Sein neues Arbeitspapier – bis Sommer 2031 gültig – enthält eine Ausstiegsklausel, die es ausgewählten Top-Klubs ermöglichen soll, den Innenverteidiger zu verpflichten. Die vereinbarte Höhe soll sich zwischen 50 und 60 Millionen Euro bewegen.
Schlotterbeck erinnert an WM 2022
Klar, dass etwaige Gerüchte durch die Verlängerung unter diesen Konditionen nicht erstickt wurden. Bei Real Madrid bahnt sich nach der enttäuschenden, titellosen letzten Saison ein größerer Umbruch an. Architekt des Ganzen? José Mourinho, der künftig für Real an der Seitenlinie stehen wird – und ein Fan von Nico Schlotterbeck sein soll.
Alles Dinge, mit denen sich der umworbene Innenverteidiger aktuell nicht beschäftigen will. Stattdessen erinnert Schlotterbeck ans erste deutsche WM-Spiel des vergangenen Turniers – als Warnung für die DFB-Elf vor dem Auftaktduell mit Curacao (Sonntag, 19 Uhr, im SPORT1-Liveticker): „In Katar hat man gesehen, wie so ein erstes Spiel ablaufen kann. Deswegen ist es extrem wichtig.“
2022 in Katar unterlag Deutschland mit 1:2 gegen Japan. Gerade in der ersten Halbzeit war die DFB-Elf dabei überlegen, Schlotterbeck sah dabei nicht immer gut aus.