Michel Platini blickt mit gemischten Gefühlen auf die Entwicklung des modernen Fußballs. Er sehe sich mittlerweile „nicht immer“ im Einklang mit dem modernen Fußball, sagte Platini in einem L’Équipe-Interview – und nannte als Beispiel die Reaktionen auf das spektakuläre 5:4 im Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München.
„Man hat nach dem 5:4 im Hinspiel vom ‚Spiel des Jahrhunderts‘ gesprochen. Ich habe das 1:1 im Rückspiel bevorzugt“, erklärte Platini, der dreimal den Ballon d’Or als Europas Fußballer des Jahres gewann.
Platini erfreut sich auch an „schöner Defensivaktion“
Deutlich wird Platini, als er die Qualität im Verteidigen anspricht: „Die Torhüter sind wie ein Sieb und die Verteidiger erst recht – sie kassieren neun Tore und wir nennen das das Spiel des Jahrhunderts?“
Für den 71-Jährigen gehört auch das Verhindern von Treffern zur Ästhetik: „Eine schöne Defensivaktion, eine tolle Parade – die sind genauso schön wie ein Tor.“
Gleichzeitig ordnete Platini seine Kritik ein: „Zwei Milliarden Menschen reden über Fußball und äußern ihre Gefühle. Ich bin nur einer von diesen zwei Milliarden und habe vielleicht nicht immer recht.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.