Kennet Eichhorn ist eine der begehrtesten Aktien auf dem Transfermarkt. Auch Borussia Dortmund hat den Youngster von Hertha BSC, der in der abgelaufenen Saison mehrere Rekorde aufstellte, seit Monaten auf dem Zettel.

Laut Sport Bild sorgen nun allerdings die finanziellen Rahmenbedingungen eines möglichen Deals für große Zweifel beim BVB. Dem Blatt zufolge liegt die Ausstiegsklausel Eichhorns für Teams, die in der Champions League spielen, bei neun Millionen Euro.

Allerdings soll sich das Gesamtpaket inklusive eines stattlichen Handgelds dennoch auf rund 20 Millionen Euro belaufen. 

Kennet Eichhorn hat das Interesse mehrerer Klubs geweckt
Kennet Eichhorn hat das Interesse mehrerer Klubs gewecktKennet Eichhorn hat das Interesse mehrerer Klubs geweckt© IMAGO/Jan Huebner

Gefordertes Handgeld des Eichhorn-Lagers für BVB wohl zu hoch

Für die Schwarz-Gelben ist diese Summe offenbar zu hoch. Dem Bericht zufolge steigt der BVB daher aus dem Rennen um Eichhorn aus. Nur wenn der 16-Jährige die sportliche Weiterentwicklung dem satten Handgeld vorziehe, könnte die Borussia wieder zum Thema werden, heißt es weiter.

20 Millionen Euro mitsamt des Unterschriftsbonus von rund zehn Millionen Euro wolle der Klub auf keinen Fall zahlen. Die Spielerseite argumentiere hingegen, dass Eichhorns Marktwert in diesem Bereich liege, weshalb der Gesamtpreis gerechtfertigt sei.

Transfer-Poker um Hertha-Juwel

Für andere Klubs soll die ausgerufene Summe kein Problem darstellen. Dazu zählt offenbar der FC Liverpool.

Die Reds haben aber ein anderes Problem: Da Großbritannien kein EU-Staat ist, darf Eichhorn nicht vor seinem 18. Lebensjahr auf die Insel wechseln. Deshalb soll sich Liverpool bereits nach einem geeigneten Leihklub für den Mittelfeldspieler umschauen.

Aus Deutschland gelten laut Sport Bild Bayer Leverkusen und der FC Bayern weiterhin als potenzielle Abnehmer.