TV-Experte Dietmar Hamann geht davon aus, dass Shootingstar Yan Diomande auch in der kommenden Saison für RB Leipzig spielen wird – und nennt dafür einen bestimmten Grund.

„So wie der Mintzlaff (Oliver Mintzlaff, Aufsichtsratsvorsitzender bei RB Leipzig; Anm. d. Red.) spricht, glaube ich, dass sie größtenteils zusammenbleiben. Er ist zwar nicht Geschäftsführer Sport, aber ich kann mir vorstellen, wenn ein Spieler für so viel Geld geht, dass er da schon ein bisschen was mitzureden hat“, sagte Hamann am Samstag bei Sky – und bezog sich dabei auf eine Aussage des 50-Jährigen zur Zukunft von Youngster Diomande.

Dietmar Hamann hat einen Verdacht zur Zukunft von Yan Diomande
Dietmar Hamann hat einen Verdacht zur Zukunft von Yan DiomandeDietmar Hamann hat einen Verdacht zur Zukunft von Yan Diomande© IMAGO/Jan Huebner

Mintzlaff hatte am Freitag betont, dass er Diomande „nicht verkaufen“ würde, wenn er denn Geschäftsführer Sport wäre: „Egal, welcher Preis aufgerufen wird.“

Diomande? „Kann sicher noch teurer werden“

Auf die Frage, ob er auch bei 100 Millionen Euro nicht einknicken würde, sagte Mintzlaff: „Egal, für was. Er ist ein Spieler, der sich noch weiterentwickelt und natürlich noch sehr jung ist und der sicher noch teurer werden kann.“

Mintzlaff hatte von Anfang 2016 bis Ende 2022 als Geschäftsführer bei Leipzig gearbeitet. Seitdem fungiert er als CEO des gesamten RB-Kosmos, zudem ist er Chef des Aufsichtsrats in Leipzig.

Hamanns Verdacht: Selbst wenn die Geschäftsführung einem Verkauf Diomandes zustimmen würde, wäre Mintzlaff als Aufsichtsratsboss imstande, den Vorgang durch sein Veto zu unterbinden.

Diomande war im vergangenen Sommer vom spanischen Zweitliga-Klub CD Leganés nach Leipzig gewechselt. Seitdem kommt der 19-Jährige auf 33 Pflichtspiele (13 Tore und neun Vorlagen).

Auch mit dem FC Bayern wurde Diomande bereits in Verbindung gebracht.