Verletzungsupdate zu Biathlon-Star Tommaso Giacomel. Nachdem sich der Italiener zuletzt im Training die Schulter ausgekugelt hatte, hat der italienische Wintersportverband FISI nun mitgeteilt, wie der Genesungsprozess verlaufen soll.

In dem Statement hieß es, dass der 26-Jährige nach seinem Sturz doch nicht operiert werde. Man habe sich bei ihm „für eine konservative Behandlung entschieden“.

Biathlon: Giacomel vom Pech verfolgt

Die Ausfallzeit wird daher aller Voraussicht deutlich kürzer ausfallen, als bisher befürchtet. „Er wird sich weitere zwei bis drei Wochen ausruhen und anschließend das Training schrittweise wieder aufnehmen, um zum Saisonstart in bestmöglicher Form zu sein“, kündigte die FISI an.

Nach seinem Sturz im Training hatte sich Giacomel via Instagram an seine Fans gewandt: „2026 liefert weiter. Ich bin heute im Training auf Moos ausgerutscht und habe mir die linke Schulter ausgekugelt. Mir reicht es mit dem Scheiß.“

Drama bei den Olympischen Winterspielen

Für den italienischen Wintersport-Star ist es nicht der erste Rückschlag in diesem Jahr. Bei den Olympischen Winterspielen in seinem Heimatland war er im Februar während des Massenstarts zusammengebrochen. Bei den Untersuchungen wurde später ein Herzfehler diagnostiziert. Erst Mitte April hatte er sein Comeback gegeben.

Die Biathlon-Saison startet für die Männer am 26. November mit dem ersten Wettkampf im finnischen Kontiolahti.