+++ Top-Thema: Wird Asllanis Traum tatsächlich wahr? +++
Dass Fisnik Asllani die TSG Hoffenheim im laufenden Sommertransferfenster noch verlassen wird, ist ein offenes Geheimnis.
Wie Hoffenheims Geschäftsführer Sport Andreas Schicker vor wenigen Wochen verriet, befindet sich der Klub im Austausch mit mehreren Interessenten des Stürmers, der im Kraichgau eine Ausstiegsklausel im Vertrag hat. Auf rund 25 bis 29 Millionen Euro ist diese Klausel taxiert – je nachdem, welcher Klub sie aktivieren wird.
Als heißer Kandidat auf eine Verpflichtung Asllanis gilt RB Leipzig. In spanischen Medien wird der talentierte Stürmer aber auch immer wieder mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, der nach dem Abgang von Robert Lewandowski noch auf der Suche nach einem Mittelstürmer ist.
Einem Bericht der in Katalonien ansässigen Tageszeitung Sport wollte Barca den Offensivspieler Eli Junior Kroupi von Bournemouth verpflichten. Da sich der Franzose eine Fraktur im Fuß zugezogen hat, muss Barcelona umplanen und einen neuen Stürmer ins Visier nehmen.
Dieser soll Asllani sein, der „in der Prioritätenliste der Blaugrana“ nachrückt und „seit Wochen alle anderen Optionen zurückstellt, während er auf einen Anruf aus dem Camp Nou wartet.“ So berichtet es Sport.
Asllani bezeichnete den FC Barcelona einst als seinen Traumverein und kann sich demnach einen Wechsel nach Spanien vorstellen. Barca-Wunschstürmer Julián Álvarez wird bei Atlético Madrid bleiben, mehrere Anläufe beim Argentinier wurden aus der Hauptstadt abgeschmettert.
Asllani steht in Hoffenheim noch bis 2029 unter Vertrag. Für die Kraichgauer erzielte er in der vergangenen Saison zehn Tore und neun Assists. Mit Alessandro Vogt hat Hoffenheim bereits einen Nachfolger des Kosovaren in seinen eigenen Reihen.
+++ Poker um Bayer-Talent entschieden? +++
Im Tauziehen um Kerim Alajbegovic deutet sich eine Entscheidung an. Die Zukunft des 18 Jahre alten Offensivspielers von Bayer Leverkusen liegt offenbar in Italien. Wie Sky und Transfer-Journalist Fabrizio Romano berichten, soll sich Juventus Turin im Poker um den bosnischen Nationalspieler durchgesetzt haben.
Demnach sollen sich beide Klubs auf einen festen Wechsel geeinigt haben. Die Rede ist von bis zu 40 Millionen Euro Ablöse inklusive Boni. Letzte Details seien noch zu klären.
Der gebürtige Kölner Alajbegovic hatte mit 13 Tore in 44 Spielen für Red Bull Salzburg in der vergangenen Saison auf sich aufmerksam gemacht. Zu Beginn des Sommers zog Leverkusen die Rückkaufklausel in Höhe von acht Millionen Euro, doch zuletzt zeichnete sich mehr und mehr ab, dass Alajbegovic seine Karriere woanders fortsetzen wird.
Neben anderen italienischen Klubs wie AS Rom und Atalanta Bergamo wurde Alajbegovic auch mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht.
Alajbegovic hatte sich zudem in den WM-Playoffs zwischen Bosnien-Herzegowina und Italien in den Fokus gespielt, als die Azzurri im Elfmeterschießen die Qualifikation für die WM verpasst hatten. Alajbegovic hatte den entscheidenden Elfmeter verwandelt.
Bei der WM kam Alajbegovic in allen vier Partien der Bosnier zum Einsatz. Beim 3:1-Sieg gegen Katar gelang ihm sein erstes WM-Tor.
+++ Wildert Arbeloa bei Real? +++
Álvaro Arbeloa ist neuer Trainer des FC Fulham und möchte sein Team verstärken. Hierbei soll er einen Stürmer von Real Madrid im Kopf haben.
Wie die Marca berichtete, soll Gonzalo Garcia auf der Liste der Engländer stehen. Während seines Intermezzos in der vergangenen Saison bei den Königlichen arbeitete Arbeloa bereits mit dem 22-Jährigen zusammen.
Dem Bericht zufolge soll der Coach intern deutlich gemacht haben, dass Garcia sein Wunschspieler ist, denn es heißt: „Álvaro Arbeloa will Gonzalo Garcia – egal was passiert.“ Knackpunkt könnte jedoch die Ablösesumme werden, denn Fulham rechnet wohl mit einer Höhe von 60 Millionen Euro.
Allerdings: In der mit Stars besetzten Real-Offensive, zu der auch noch Yan Diomande stoßen soll, wird es Garcia schwer haben, auf viel Spielzeit zu kommen. Darüber wird Real auch Ablöse generieren müssen, weshalb ein Wechsel nicht als unrealistisch gilt.
+++ Eintracht-Held im Anflug auf Schalke +++
Der FC Schalke 04 bastelt weiter an seinem Kader für die anstehende Saison 2026/27. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht der Ruhrpott-Klub vor einer Leihe von Ex-Frankfurter Jesper Lindström. Der Flügelstürmer steht aktuell bei der SSC Neapel unter Vertrag und war vergangene Saison an den VfL Wolfsburg verliehen.
Demnach soll sich der Spieler mit Schalke bereits grundsätzlich geeinigt haben, zwischen den Vereinen seien die Verhandlungen nun weit fortgeschritten. Der 26-Jährige gilt als Wunschspieler von Trainer Miron Muslic.
Bei der Frankfurter Eintracht hatte der Däne sich einst international ins Schaufenster gespielt, als er mit den Adlern 2022 die Europa League gewann. 2023 folgte dann für 30 Millionen Euro der Wechsel nach Neapel. So richtig glücklich wurde der 18-malige Nationalspieler in Italien aber nicht.
Nach einer enttäuschenden Premieren-Saison verlieh man ihn zuerst an Everton, letzte Saison folgte dann als Leihspieler der Abstieg mit dem VfL Wolfsburg. In der Autostadt gelang ihm in 15 Einsätzen keine Torbeteiligung. Sein letztes Bundesligator erzielte Lindström im Januar 2023 – ausgerechnet gegen Schalke.
+++ Zwei Routiniers für Alonso? +++
Auf der Suche nach erfahrenen Verstärkungen scheint der FC Chelsea um Cheftrainer Xabi Alonso fündig geworden zu sein. Übereinstimmenden Berichten aus England zufolge befinden sich die Blues bereits in Verhandlungen über die Verpflichtungen von Jordan Henderson und Danny Welbeck.
Der 36-jährige Henderson besitzt zwar noch ein Jahr Vertrag bei Brentford, sein Klub soll wohl allerdings bereit sein, den Mittelfeldspieler ablösefrei ziehen zu lassen. Der Routinier ist 90-maliger englischer Nationalspieler und war zuletzt auch Teil des WM-Kaders von Thomas Tuchel.
Das Arbeitspapier von Welbeck, der seit 2020 für Brighton & Hove Albion spielt, läuft ebenfalls 2027 aus. Der 35 Jahre alte Stürmer bewies in den vergangenen Jahren immer wieder seine Treffsicherheit: In der letzten Saison gelangen ihm 13 Tore in 37 Ligaspielen.
Im jungen Team des FC Chelsea sollen die beiden Engländer wohl vor allem mit ihrer Erfahrung punkten und als Führungsspieler vorangehen. Der Alonso-Klub hatte zuvor bereits versucht, den 33-jährigen Granit Xhaka von Sunderland zu verpflichten. Ein Transfer scheiterte jedoch an den unterschiedlichen Ablösevorstellungen der beiden Vereine.