Das Fiasko am letzten Tag des Transferfensters im Sommer um Palhinha soll sich beim FC Bayern nicht wiederholen. „Das möchte ich so nicht nochmal erleben. Die Situation im Sommer war ungut“, betonte FCB-CEO Jan-Christian Dreesen bei Bild TV.
Der angepeilte Deal mit dem defensiven Mittelfeldspieler des FC Fulham war am 1. September in letzter Minute geplatzt, weil die Engländer keinen Ersatz finden konnten. So stand der FC Bayern, so stand Trainer Thomas Tuchel am Ende ohne seine gewünschte „Holding Six“ da.
Dreesen erklärte nun mit Blick auf das nächste Fenster im Winter: „Wir werden es nicht wieder auf die letzten Tage hinauslaufen lassen.“
Bayern-Boss: Palhinha ein Spitzenspieler
Ob der Klub dabei erneut einen Angriff auf Palhinha, wagen werde, wollte der Kahn-Nachfolger nicht kommentieren: „Palhinha ist nach wie vor ein Spitzenspieler. Es gibt neben ihm auch andere.“
Der 28-Jährige hatte vor einigen Wochen seinen noch bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2028 verlängert. Ein Transfer könnte für die Münchner also noch schwieriger und kostspieliger werden, mehr als 60 Millionen Euro kosten.
Auch die überraschende Fulham-Verkündung bedeutet nicht, dass sich die Münchner einen Transfer abschminken dürfen – zumal Palhinha selbst weiterhin zum FC Bayern will.