Leihen mit anschließender Kaufoption sind im Profifußball nichts Außergewöhnliches. Doch ein kurioser Leih-Deal mit dem FC Barcelona ließ aufgrund einer nicht gezogenen Kaufoption die Wolverhampton Wanderers nun tief in die Tasche greifen – und gleichzeitig auch auf Einnahmen hoffen. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Der Premier-League-Klub sicherte sich vergangenes Jahr per Leihe die Dienste von Barca-Spieler Francisco Trincao. Die Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro zogen die Engländer jedoch nicht, sodass es für den 22-Jährigen zurück nach Spanien geht.
So weit, so gut. Doch die Wolves müssen nun ganze sechs Millionen Euro auf den Tisch legen, als eine Art Strafzahlung für die nicht gezogene Kaufoption, wie die BBC berichtet.
Es kommt allerdings noch kurioser – die Engländer werden fortan vermutlich hoffen, dass der spanische Traditionsverein seinen Schützling direkt wieder abgibt.
Denn der Premier-League-Klub habe sich durch die Klausel eine Weiterverkauf-Beteiligung von 20 Prozent am nächsten Transfer gesichert. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)
So könnte der aufgekommene finanzielle Verlust zumindest noch gemindert werden.
Es ist dennoch eine nachvollziehbare Entscheidung, den Portugiesen zu den Katalanen zurückkehren zu lassen. Der Offensivspieler konnte in der abgelaufenen Saison in England nicht wirklich Fuß fassen und nur vier direkte Torbeteiligungen in 30 Pflichtspielen für sich verbuchen.