DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hält die finanziellen Grenzen auf dem Transfermarkt für erreicht.

„Ich glaube nicht an eine weitere Erhöhung der Preise für Top-Transfers“, sagte Seifert am Dienstag auf dem 5. International Frankfurt Football Summit vor Fachpublikum aus der Fußballwirtschaft. Transfers in der Größenordnung 400 oder 500 Millionen Euro Ablöse werde es nicht geben.

„In den letzten Jahren sind gerade die Preise für durchschnittliche Spieler explodiert“, erklärte Seifert. Die Kosten für „Spieler, die normalerweise keinen Unterschied machen“, seien seit 2013 um 110 Prozent gestiegen.

Seifert sieht Beraterhonorare als Ursache für steigende Preise

Die Ursache sieht der 50-Jährige in erster Linie in den Beraterhonoraren. 

Die Berater hätten großes Interesse, beispielsweise „Spieler x, der für 20 Millionen Ablöse beim Verein a nicht funktioniert hat, für zehn Millionen an Verein b weiterzuvermitteln“. In einem solchen Fall, führte Seifert an, hätte der Berater rund sechs Millionen Euro verdient.

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„Das sind Kosten, die dringend eingedämmt werden müssen.“ Es gehe dabei auch um das wichtige Thema Transparenz. Die EU-Kommission hatte zuletzt gewarnt, dass der internationale Profifußball für Geldwäsche anfällig sei und unter Beobachtung der internationalen Behörden stehe.

Martin van de Flierdt, Jahrgang 1974, studierte Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Medien und Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Bereits zuvor hatte er für die Neue Rhein Zeitung...

Als Sportjournalist seit 1991 tätig, gehört Dirc Seemann dem SPORT1-Team seit 2008 an. Als Kommentator insbesondere im Fußball begleitete er auch die Kooperationen von SPORT1 erst mit der Telekom und...